#1 Ein folgenschweres Missverständnis (Oneshot) von kate 02.03.2008 19:16

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Ein folgenschweres Missverständnis


"Warum Jude?...Warum ausgerechnet du?" Ein unaufhaltsames Echo, mit der immer wiederkehrenden, selben, einen Frage, halte durch seinen Kopf.
Im Zimmer war es kalt und still, nur ein ununterbrochendes piepen, verschiedener medizinischer Geräte war zu vernehmen.
Kein Lachen, kein wütendes Geschrei und auch kein engelsgleicher Gesang wie wenige Stunden zuvor waren von ihr zu hören. Nun lag dieses junge, 17 jährige blonde Mädchen, hilflos auf der Krankenstation des Hospitals von Toronto. Ihre sonst so strahlenden, blauen Augen waren geschlossen.
Tommy, ein 24 jähriger Mann und Musikproduzent hielt ihre Hand und betete für das Leben seiner Künstlerin. Obwohl sie mittlerweile weitaus mehr, als nur seine Künstlerin war, sie war seine beste Freundin, seine Seelenverwandte, das fehlende Puzzleteil, was in seinem Leben bis vor 2 Jahren unauffindbar schien. Und jetzt sollte er diesen besonderen Menschen, durch ein dummes Missverständnis verlieren?

Wenige Stunden zuvor:
"Was willst du mir daran erklären Tommy? Was? Warum du mich im Stich lässt? Warum du denkst ich sei ein Kind, ein unreifes, naives Mädchen, was man einfach wegschmeißen kann, wenn es einem nicht mehr gefällt? Nein! Wenn du es unbedingt so willst, dann verschwinde halt nach Frankreich und produziert dort weiterhin Musik, aber komm dann nicht in ein Paar Wochen zurück und wundere dich, das mein Leben weiterging, auch ohne dich!" Wutentbrand rannte Jude aus dem Aufnahmestudio, in die Eingangshalle eines Tonstudios, das Tonstudio, in dem Tommy zu einem berühmten und anerkannten Produzenten wurde. G-Major, das Label, was vor 2 Jahren einen Talentwettbewerb veranstaltete, den Jude als Siegerin verließ. Seit dem war ihr Leben wie ein einziger Traum. Obwohl es unter den vielen Höhen auch einige Tiefen gab, wollte sie dieses Leben, das Leben eines Musikstars nicht mehr missen. Tommy war seit diesem Moment nicht mehr von ihrer Seite gewichen, hat sie unterstützt, inspiriert und gefördert. Nicht nur als Produzent, sondern auch als Freund. Manchesmal vielleicht auch mehr, als es ein Freund tun würde und sollte.
So wie an dem Tag, an dem Jude 17 Jahre alt geworden ist. An diesem Tag passierte es, ihrer beiden Lippen näherten sich unerwartet einander und verschmolzen in einem leidenschaftliches Kuss, der im Nachhinein aber als kleiner Ausrutscher, unter Alkoholeinfluss entstanden, beiderseits abgetan wurde. Sie arbeiteten auch danach wie gewohnt miteinander weiter, veröffentlichten ein weiteres Album, was Goldstatus erreichte.
"Jude, bitte! Hör mir doch wenigstens einmal zu!" "Nein, du hast gesagt du wirst Toronto verlassen, also...dann geh auch! Du musst mir nichts erklären! Es interessiert mich nicht, ob und wann du vorhast wiederzukommen!" Zornig über das eben erfahrende war Jude aussersich. Tommy, ihr Tommy, wollte Toronto verlassen und in Frankreich einen anderen Produzentenjob annehmen. Sie brauchte ihn doch, als musikalische Stütze, sowie als Co-writer.
"Jude, jetzt bleib doch stehen!" Er hielt sie am Arm fest und hoffte, das sie ihm einmal vernünftig zuhören würde. "Nein! Lass mich los!" Sekunden später drehte sie sich um und ging gezielt auf die Gaderobe des Labels zu. Sie nahm sich hastig ihre Lederjacke und ihre Tasche vom Hacken, diese aber beim Versuch, des verlassens G-Majors, zu Boden fiel. Gernervt bückte sich Jude, um ihre, aus der Handtasche rausgefallenden Sachen, wieder einzusammeln. Tommy ging hilfsbereit mithinunter, um ihr dabei hilfsbereit zur Hand zu gehen. Dabei berührte er mehr oder weniger zufällig, ihre Hand. Blitzartig durchschoss sie ein Gefühl, ein Gefühl was sie nicht zuordnen konnte, was sie in ihrer Wut wahrscheinlich auch nicht zuornden wollte. "Ich muss dir noch etwas sagen, etwas wichtiges. Jude, gib mir nur fünf Minuten!" Bittend sah Tommy seiner Künstlerin ins Gesicht. Jude, die ihren Blick einen Moment lang nicht mehr von ihm abwenden konnte, sprang auf und verfluchte die auf dem Boden liegenden Sachen, sowohl auch Tommy. "Ich weiß nicht, was du an einem ´verschwinde doch´ nicht verstehst! Aber wenn du jetzt nicht gehst, gehe ich halt!" Im Zorn ließ sie ihren Haustürschlüssel, ihren mp-3 Player, sowie einen Glücksbringer, den ihr Tommy zur Veröffentlichung ihres zweiten Albums geschenkt hatte, liegen und verließ G-Major. Tommy rief ihr, in der Hoffnung, das sie ihm doch noch einmal einen kurzen Augenblick zuhören würde, hinterher. "Jude, ich wäre doch nach vier Wochen zurückgekommen!" Tommy´s Mühe blieb allerdings vergebens. Jude hatte bereits die Eingangstür der Plattenfirma verlassen und war auf dem Weg nach Hause. Traurig kniete sich Tommy zu ihren dagelassenden Sachen hinab und hob den Talisman auf, den er ihr geschenkt hatte. Er betrachtete ihn und gestand sich etwas ein, was er seit längerer Zeit in sich fühlte. "Ich könnte doch überhaupt nicht dauerhaft von Toronto wegbleiben" In diesem Augenblick vernahm er und die gesamten Mitarbeiter des Labels einen lauten Knall, der von quitschenden Autoreifen begleitet wurde. Sofort rannte er, sowie viele weitere Personen hinaus, um nachzusehe, was geschehen war. Dort bot sich seinen Augen ein Anblick, der sein Herz zerbrechen ließ. Hastig rannte er auf die Straße, um Jude zu helfen. Diese lag blutend und bewusstlos am Boden. Sofort beugte er sich über sie, um Erste Hilfe zu leisten. Währenddessen rief ein Passant den Notruf, der auch 10 Minuten später eintraf und sie in das nahegelegende Krankenhaus brachte.
Tommy wartete nervös in dem Wartebereich des Hospitals, bis die Ärzte mit Jude aus dem Operationssaal kamen. Bevor sie ihn zu ihr ließen, sagte einer von ihnen, das es ab jetzt heißt, abzuwarten und zu hoffen das Jude die folgende Nacht übersteht.
Nun sass er bereits seit mehreren Stunden an ihrem Bett und wandte keinen Blick von ihr ab.
"Es tut mir so leid Jude. Du musst wieder gesund werden. Bitte, bitte." Eine Träne rollte Tommy übers Gesicht und tropfte langsam, aber zielsicher, auf Jude´s Handrücken. "Du kannst mich nicht einfach alleine lassen..." Schlagartig veränderte sich ihr Gesundheitszustand und ihre Augen öffneten sich. Tommy, der über dieses Wunder so dankbar wie nie zuvor war, began zu lächeln und flüsterte ihr zärtliche Worte zu. Jude versuchte daraufhin zu sprechen, was ihr aber nicht sonderlich erfolgreich gelang. "Tommy, ..." Dieser streichelte ihr liebevoll über die Wange und bat sie, sich zu schonen und nicht zu sprechen. "Jude du kleiner Sturrkopf." In diesem Moment traffen sich wiedermal ihre Blicke und keiner von ihnen konnte ihn abwenden. Zielsicher beugte sich Tommy zu ihrem Mund hinüber und gab ihr einen vorsichtigen, aber zugleich gefühlvollen Kuss. Und diesesmal waren sich beide sicher, dieser Kuss war kein Ausrutscher.

#2 RE: Ein folgenschweres Missverständnis (Oneshot) von think_positive 13.05.2008 04:57

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Boa der oneshot ist noch besser als der andere den du geschrieben hast!!
Du könntest diesen einfach zu einer geschichte machen die wäre bestimmt interresant!!
Du kannst gut schreiben!!

#3 RE: Ein folgenschweres Missverständnis (Oneshot) von Sweety 13.05.2008 14:09

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wow dieser one shot ist echt hammer!!! das ende ist sooo sweet
zum glück gabs noch ein happy end <3
hast du super geschrieben

#4 RE: Ein folgenschweres Missverständnis (Oneshot) von sniperin 13.05.2008 18:57

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oh wie schööööööööööön
ich will noch ein...noch ein...noch ein....^^

#5 RE: Ein folgenschweres Missverständnis (Oneshot) von think_positive 13.05.2008 23:01

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ja ich hoffe auch das dubald noch einen schreibst
und am besten auch noch ne geschichte!!

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