#1 Tommy und Jude! Für einander Bestimmt! (Ab 18) von Anne 29.02.2008 23:30

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Kapitel 1.

Der Wecker Klingelte und Jude Harrison schreckte hoch. „Oh nein! Ich komme zu spät. Ich komme zu spät verdammt.“ Jude stand hastig auf und lief in Windeseile die Treppen hinunter.
Als sie unten ankam sagte ihre Mutter wütend. „Jude Harrison. Mein Fräulein du bist nun alt genug. Das du auch jedes Mal verschlafen musst. Kindchen die Universität und das Studium ist kein Kinderspiel. Beeil dich sonnst kommst du noch zu spät.“
Jude verzog ihre Mundwinkel und die Augen verformten sich zu kleinen schlitzen. „Ja Mom. Meister.“ Sie rannte zur Tür und verlies das Haus. In windes eile rannte sie die Strasse hinunter.

Wieso kann ich nicht auch so einen schnittigen kleinen Wagen haben mit dem ich jeden Tag zur Uni fahre. Aber nein. Mom und Dad mussten ja so geizig sein. Sie lehnte ihre Tasche über die Schulter und ging durch den Park. Es duftet unglaublich nach Rosen. „Hach ja. Studium! Wer brauch das schon?“ Sie rannte weiter als sie hinter sich zwei Jungs laut lachen hörte. Sie drehte sich um und sah dass diese eine Katze gerade ins Wasser schmeißen wollten. Sie rannte hin und schrie. „Hey! Was macht ihr da? Lass die Katze in ruhe.“ Die Jungs wichen zurück.
Als sie davon rannten hockte sich Jude vor die kleine Katze und sah das sie auf ihrer Stirn ein Pflaster kleben hatte. Vorsichtig zog sie es ab und flüsterte leise. „So kleine. Und nun verschwinde ja.“ Sie lächelte die Katze an und stand wieder auf. Ein kurzer Blick auf die Uhr verriet ihr das sie nun auf alle fälle zu spät kommen würde. Sie rannte so schnell sie konnte zur Uni. Doch es half nichts. Als sie ankam hatte der Kurs bereits begonnen. Leise betrat sie den Hörsaal. „Ach Miss. Harrison. Sind wir auch schon da?“ Erklang eine Stimme von unten. Alle drehten sich im Akkord zu ihr um.
Wo ist nur eine Falltür wenn man eine brauchte. Jude setzte sich auf den hintersten Freien Platz den sie finden konnte und lies die restliche Vorlesung über sich ergehen.

„Ach Jude du bist ja schon wieder zu spät gekommen.“ Sagte Jamie der neben ihr aus dem Hörsaal lief. Jamie war ihr bester und zugleich teuerster Freund. Sie kannten sich schon aus Kindertagen. Waren gemeinsam durch dick und dünn gegangen. Jamie war auch ihr erster Freund gewesen. Die Beziehung war unglaublich gewesen doch zum ende musste Jude zugeben das sie einfach nicht zusammen gepasst hatten.

„Ich weiß!“ sagte Jude leise und ging in den großen Speisesaal der Universität. „Aber ich hab einfach verschlafen.“ Sie verzog ein Gesicht und sah Jamie an. „Jude! Du verschläfst andauernd.“
„Das stimmt nicht. Das ist nicht wahr.“ Jamie sah sie ernst an und sie sagte schließlich leise. „Ja okay. Meistens.“ Sie nahmen sich etwas zu essen von der Anrichte und bezahlten es. Gemeinsam schlichen sie den Flur entlang nach draußen.
Als sie einen großen freien Tisch erreichten setzte sich Jude hin und genoss die Sonne die mittlerweile sehr warm auf sie strahlte. Jamie setzte sich ihr gegenüber und fing an sein Brot zu essen.

Die Mittagspause verging wie im Fluge. Jude betrat den Hörsaal und ging auf Mr. Henning zu. „Ah Miss. Harrison schön das sie kommen. Hier haben sie ihre Arbeit.“ Er hielt ihr ein weißes fast leeres Blatt entgegen. Jude nahm es und sah dass sie mal wieder Volle Punktzahl hatte. Naja von hinten.
Die Stunden vergingen und Jude war bereits mit Jamie auf dem Nachhauseweg. „ Ich hätte vielleicht wirklich ein bisschen mehr lernen sollen. Ahhhhhh“ Wütend zerknüllte sie das Papier und warf es hinter sich.

„Hey. Was soll das?“ Jude drehte sich um und sah wie ein gutausehender Mann ihre Arbeit hoch hielt und belustigt sagte. „Eine fünf?“ Jude schreckte zusammen und riss dem jungen Mann die Arbeit weg. „Das geht sie gar nichts an.“ Sie ging davon und merkte gar nicht das der junge Mann ihr noch eine ganze weile hinterher sah. „Seltsames Mädchen.“ Sagte er und ging in die Spielhalle.

„Jude. Kopf hoch okay das wird schon ich meine schlimmer kann’s ja nun auch net mehr werden oder?“ Jamie lachte zur Aufheiterung doch es schien einfach nicht zu klappen. „Na gut hier ist meine Abzweigung wir sehen uns morgen.“ Er bog ab und ging davon. Jude blickte ihm noch eine ganze weile hinterher. Anschließend blickte sie auf ihre Arbeit und sah ein großes glaffendes F darüber stehen. „Oh je. Wie soll ich das nur wieder ausbügeln?!“

Jude schleppte sich mit letzter Kraft nach Hause und fiel ins Bett. Der Tag war einfach zu anstrengend gewesen. Sie schloss die Augen und bemerkte gar nicht dass sich ihr Fenster langsam öffnete und eine kleine schwarze Katze hineinkam.
Jude drehte sich ein paar Mal im schlaf um bevor sie nur kurz die Augen öffnete und anfing zu schreien. „Ahhhhhhh. Verdammt. Du meine Güte. Wie kommst du den hier rein?“ Jude beugte sich zur Katze hinunter und nahm sie auf die Arme. „Komisch dich kenn ich doch.“

Die Katze schmiege sich ganz eng an Jude. Sie lächelte und sagte. „Na gut für heute Nacht kannst du hier bleiben.“ Jude legte sich wieder hin und schlief ein sie bemerkte gar nicht das sie vergessen hatte den Wecker zu stellen.

Der Morgen graute schon als von unten eine Stimme rief. „Jude verdammt steh auf.“ Jude blinzelte und schaute ruckartig auf die Uhr. „Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh… Nein nein nein nein. Nicht schon wieder. Ich komme zu spät.“ Sie stand auf und bemerkte gar nicht dass die kleine schwarze Katze verschwunden war. Jude rannte in Windeseile ins Bad und der Horror wie jeden Morgen begann. Doch zum Glück schaffte sie es diesmal Pünktlich und wurde nicht zum Gespött der ganzen Uni wurde.

Die ersten Kurse vergingen wie im Fluge als Jude den Gang entlang ging. Als sie sich umdrehte weil sie etwas Interessantes an der Tafel sah rannte sie in jemanden hinein. „Ahhhh Verdammt. Kannst du nicht aufpassen?“ Jude entschuldigte sich hastig und bemerkte gar nicht dass es der gutausehender Typ von gestern war. „Tut mir Leid ich habe nicht…. Ahhhhhhh!!! Sie?“ Ihre Augen verkleinerten sich zu schlitzen und sie sagte schnelle. „Nein es tut mir nicht Leid.“
Der gutausehender Mann verzog ebenfalls ein Gesicht und sagte bösartig. „Du mit deiner weichen Birne kannst auch nicht aufpassen was. Naja wer eine fünf schreibt kann halt auch nicht aufpassen wo er hingeht.“
Jude´s Mund sprang auf als er das sagte. Sie wollte schon etwas Schnippisches erwidern. Das sie in nicht leiden konnte und das er sich doch dahin scheren sollte wo der Pfeffer wächst, aber sie war nicht schnell genug.

„Tommy kommst du? Ich warte.“ Jude blickte an dem Jungen Namens Tommy vorbei und sah eine gutausehender junge Frau. „Ja ich komme gleich Lana. Also wir sehen uns Weichbirne.“ Tommy drehte sich um und ging zu seiner Freundin. Sie war seine Freundin glaubte Jude zumindest. Leise murmelte sie in ihren Bart. „ich kenne ihn grad mal 4 Sekunden und kann ihn definitiv nicht leiden.“ Sie drehte sich um und sah das Jamie hinter ihr stand. „Wenn kannst du nicht leiden?“ Fragte er als Jude ihn anstarrte. „Niemanden. Komm lass uns gehen der Kurs beginnt gleich.“

„Ja ja ja Jude ich weiß. Musik zu studieren ist nicht einfach aber mich in dinge nicht einzuweihen ist. Unfair. Also wer den?“
Jude drehte sich um und sagte lächelnd. "Jamie! Halt die Klappe und komm.“
Der Tag verging rasend schnell. Jude ging den Gang entlang und sah plötzlich ein Riesen Plakat vor sich aufblitzen. „Musical Aufführung. Casting am Mittwoch!“ Sie blieb stehen und betrachtete es genau als plötzlich eine Stimme hinter ihr sagte. „Na Weichbirne. Du willst da wohl mitmachen was.“ Jude drehte sich hastig um und sah wie Tommy hinter ihr stand. Seine Tasche hatte er über die Schulter gelegt. Er sah unglaublich toll aus das musste sie zugeben. Aber sie konnte ihn trotzdem nicht leiden. Und sie hatte auch keine Skrupel das zu zeigen.

„Ja will ich was dagegen?“ Sie schaute ihn böse an. Locker und lässig trat er neben sie und sagte. „Du solltest dir das vielleicht zweimal überlegen. Immerhin kann durch dich die ganze Aufführung versaut werden und du währst das Gespött der Universität. Das macht sehr viel aus bei über 2000 Studenten.“ Er blickte auf sie hinab und lachte frech.
Jude lief rot an und sagte schließlich. „Es ist eine Schande dass die Wahrscheinlichkeit dich hier immer zu sehen so dermaßen groß ist bei so vielen Menschen.“

„Hööö!“ Tommy schaute Überrascht zu ihr hinab. Damit hatte er nun wirklich nicht gerechnet. „Wenn du meinst. Wir sehn uns Mondgesicht.“ Mit einmal machte Tommy kehrt und ging davon. Jude blickte ihm noch eine weile hinterher. Wut kochte in ihr auf und laut sagte sie. „Ich heiße nicht Mondgesicht mein Name ist Jude. Verstanden.“ Doch Tommy drehte sich nicht um und Verschwand um die nächste Ecke.
„Ahhhh. So ein arroganter Typ. Und ich werde bei dieser Aufführung dabei sein. Wenns das letzte ist was ich tue.“ Sie drehte sich noch einmal um und merkte sich die Daten wann und wo das Casting stattfand.

Der Mittwoch näherte sich unglaublich schnell. Langsam stieg Nervosität in Jude auf. Jamie war nicht sonderlich beeindruckt von ihrer Entscheidung gewesen was er auch jetzt nicht sonderlich zu verbergen versuchte. „Jude! Bist du sicher dass du das machen willst. Ich meine sieh dir die Menschen an. Die können alle bestimmt super toll singen und… naja… ich will dich halt vor einer großen Enttäuschung bewahren.“ Jamie schlich wie ein irrer hinter ihr her. Als Jude sich umdrehte und etwas sagte hielt er inne. „Jamie! Es ist wirklich rührend das du dir sorgen machst aber ich werde das durchziehen. Verstanden. Und so schlecht singe ich nicht. Du hast mich ja noch nicht mal singen gehört. Also stehst du mir nun bei oder nicht?“
Jude wartete auf seine antwort die wiederum ein zaghaftes nicken war. „Gut. Also los.“

Sie betraten den Saal. Er war Riesen groß an den Wänden waren Lampen angebaut mit roten Vorhängen die direkt auf die große Bühne führten. Die Bühne selbst war gigantisch. Es standen bereits etliche junge, hübsche Mädchen darauf. Scheinbar wartete sie bis sie dran kamen. Jude ging an den Reihen vorbei und setzte sich mit Jamie hin.
„Gut dann fangen wir an. Tracy Harding. Bitte, und gib dein bestes.“ Sagte ein Junger Mann in der ersten reihe er war umgeben von 2 Leuten die ebenfalls wie er auf die Bühne sahen. Tracy stand in einem hübschen blauen Kleid da und sang aus vollem Halse bis jemand schrie. „Stopp Stopp! Das ist leider nicht was wir suchen.“ Jude sah wie Tracy traurig von der Bühne ging. Oh je. Dachte sie. Wenn sie schon nicht weiter kam wieso sollte dann Jude die Chance bekommen? Es dauerte noch eine ganze Weile bis sie aufgerufen wurde. Als Jude vorne auf der Bühne stand wurden die Scheinwerfer abgedunkelt. Sie sah wie Jamie im Publikum saß und ihr die Daumen drückte. Sie wollte gerade beginnen als sie am Eingang weiter hinten eine Gestallt sah. Tommy. Was hatte der nun schon wieder hier zu suchen? Doch sie lies sich nicht weiter beirren und schloss die Augen. Ihre Stimme erhellte den Saal und es wurde still.

„Ganz tief in mir spür ich, dass es die Wahrheit ist
In jedem Traum erscheinst du dann vor mir
Kann das ein Traum sein, wenn ich aufwach und fühl
Wie du mir mehr und mehr mein Leben erhellst?
Jedes mal wenn ich dann denk ist es so wunderbar
Weiß ich dann wieder, wie es mal war
Wird es wie früher, als du so warst wie wir
Das ich in deinen Armen mit dir träumen kann?

In einem wunderschönen Traum
Liegt das Geheimnis überdeckt
Durch Zeit und Raum
Vielleicht kann unsre Liebe stark sein, für immer da sein
Das sich der Traum dann eines Tages doch erfüllt

Glaub an die Wärme, die dein Herz erfüllt
Glaub an die Stimme, die dir sagt
Das die Phantasie und die Wirklichkeit
Durch die Liebe dann verschmilzt

In einem wunderschönen Traum
Liegt das Geheimnis überdeckt
Durch Zeit und Raum
Vielleicht kann unsre Liebe stark sein, für immer da sein
Das sich der Traum dann eines Tages doch erfüllt„

Als sie den Song beendet hatte öffnete sie langsam die Augen und sah dass Tommy verschwunden war.
Langsam drangen töne in ihr Ohr und sie hörte wie jemand laut sagte. „Wunderbar. Einfach Traumhaft. Komm doch bitte Morgen her und wir klären den Rest ja. Oh traumhaft schön.“ Jude nickte nur und verlies die Bühne. „Ich hab es geschafft. Jaaaaa.“ Sie rannte auf Jamie zu und umarmte ihn. „Du warst einfach wunderbar Jude. Das war so Mitfühlend. Als ob du für jemand bestimmten gesungen hast.“
Jude lächelte ihn an und nickte. „Komm lass und gehen ich muss noch lernen. Noten verdient man sich ja nicht von alleine.“ Sie nahm Jamie bei der Hand und gemeinsam Verliesen sie den Saal. Ja Jamie hatte recht sie hatte für jemanden Gesungen. Plötzlich kam ihr das Bild vor Augen wie Tommy am Eingang stand. Sie schüttelte hastig den Kopf um es zu verbannen. Zu sich selbst flüsterte sie leise. „Du kannst ihn nicht leiden. Du kannst ihn nicht leiden. Abgesehen davon würde Jamie dich umbringen.“
Der nächste Morgen brach an und wie immer verschlief Jude dermaßen das sie wie immer zu spät kam. Während sie den gang zu ihrem Kurs hinunter rannte und um die Ecke bog stieß sie mit einem jungen Mann zusammen. „Ahhhh.“ Sie viel zu Boden und wollte schon anfangen sich zu entschuldigen als sie nach Oben sah. „Du schon wieder.“ Tommy stand über sie gebeugt und sagte. „Willst du mir damit deine Liebe bezeugen dass du vor mir auf die Knie fällst?“ Er lachte gehässig. „Dumm wie Brot.“ Jude wollte sich schon mit eigener Kraft aufrappeln als sie Tommy bei der Hand backte und hochzog. Sie spürte seine warmen Hände. So sanft und stark. Ohhhh ein Traum…. „Ach was denk ich den da. Ich hasse ihn. Pahhhh“ Sie schüttelte sich und lies die Hand los.

Tommy blickte sie verwundert an. „Wie bitte?“ Hochrot blickte sie in seine Augen. Sie überlegte kurz was sie sagen sollte und entschied sich einfach für die Wahrheit. „Ja du hast schon richtig gehört. Ich kann dich nicht Leiden.“ Wie ein Kleinkind steckte sie ihm die Zunge heraus. „Ach ja und ich habe die Rolle bekommen. Bah……!!!“

Sie putzte sich das Kleid ab als er ruhig sagte. „ Das weiß ich. Ich habe dir zugehört.“ Nach einer kurzen Minute des Schweigens sagte er. „Also dann. Es war mir ein Vergnügen Jude Harrison.“ Er nahm seine Sporttasche und ging davon. Jude blickte ihm noch eine weile nach und fragte sich woher er ihren Namen kannte. Ja den Vornamen wusste er. Den hatte sie ja auch gesagt aber was ist mit dem Rest? Sie nahm ebenfalls ihre Tasche und wollte davon gehen. In ihren Kurs der bereits vor 15 Minuten angefangen hat, schließlich machte sie aber doch kehrt und schlich Tommy einfach nach. „Was mach ich hier nur? Geh ich jetzt unter die Spione?“ Leise schlich sie ihm nach als er im Theaterraum verschwant. „Was zum Teufel sucht der da?“
„Wer?“ Jude schreckte zusammen als sie sich umdrehte und Jamie hinter sich sah. Er beugte sich nach vorne und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Niemand. Los geh ich hab was zu erledigen.“ Schnell ging sie davon und lies den Armen Jamie alleine stehen. Sie betrat den Theatersaal und sah wie Tommy auf der Bühne stand. Leise schlich sie sich zu den Sitzreihen und nahm platz.

„Hey Kumpel na alles klar?“ Tommy blickte nach oben und sah seinen besten Kumpel Kwest herantreten. Beide setzten sich an die Kante der Bühne und Tommy sagte. „Ja. So einiger Massen. Mr. Hoffmann sagt dass wir die Proben heute Nachmittag beginnen sollen. Aber ich weiß nicht ob ich das hinbekomme ich meine.“ Schweigen ging durch den Raum. Jude saß immer noch da und lauschte. Mr. Hoffmann war der Theaterleiter und hatte sie dafür auserkoren die Rolle der Julia zu spielen. Ja ihr Habt richtig gehört. Das Stück hieß Romeo und Julia. Jude wusste noch nicht wer der Romeo war aber sie hatte einen leisen Verdacht der sich in diesem Moment bestätigen sollte.

„Kwest alter. Ich kann nicht den Romeo spielen. Ich muss fürs Examen lernen. Das ist mein letztes Jahr hier und ich hab einfach keine Zeit für das hier. „ Er Zeigte im Raum herum und sah dabei Jude auf den letzten Reihen sitzen. „Hey was machst du hier? Hast du uns belauscht?“ Tommy stand so schnell er konnte auf. Jude schreckte hoch und rannte hinaus. Tommy rannte ihr hinterher und holte sie auf halben weg ein. Er kannte die Universität besser als sie da er schon 3 Jahre länger hier Studierte. „Wieso hast du uns belauscht?“

Jude stand wie angewurzelt da und sagte. „Das wollte ich nicht aber ich………. Oh verdammt du bist der Romeo?“ Tommy schaute sie Überrascht an und sagte. „Ja wieso? Ist der jungen Dame das nicht recht?“
„Nein ganz und gar nicht!“ Sagte Jude und trat zwei schritte zurück. „ Hööö? Sag mal was soll das? Erst Spionierst du mir nach dann beschwerst du dich das ich in dem Stück den Romeo spiele und zu guter letzt soll ich wegen dir auch noch die Uni verlassen. Du spinnst wohl.“
Jude lief rot an vor Wut. „Ohhhhhh! Also wenn hier einer Spinnt bist das wohl du. So ein aufgeblasener Arroganter Typ.“
„Wasss? Ich bin nicht arrogant du hole Nuss. Was glaubst du wer du bist du kleine Studentin.“
Jude wurde immer wütender was Tommy nicht entging. Langsam rücken beide immer näher bis sie sich fast die Stirnen anschlugen durch ihre Streiterrein. „Ich kann dich nicht Leiden!“
„Oh je. Die große Jude Harrison kann den Armen Tommy nicht leiden. Oh verzeih mir! Wie kann ich das nur Ändern?“ Gespielt hielt er die Hand vor den Mund was Jude nur noch wütender machte. Doch bevor sie etwas erwidern konnte kam Kwest um die ecke und sagte. „Kinder, Kinder hört auf. Die ganze Uni wird davon wach.“ Jude und Tommy drehten sich gleichzeitig zu Kwest um und sagten. „Halt dich da raus.“
Kwest hob die Arme und sagte leise. „Okay Okay. Aber dich nehme ich jetzt mit sonnst steht morgen in der Zeitung. „Tommy attackiert kleine Studentin. Ist das das ende von Romeo und Julia?“ Kwest packte ihm am Arm und zog ihn weg. Jude lachte nur und sagte. „Na brauchst wohl einen Babysitter?“ Tommys Augen verzogen sich zu schlitzen und leise flüsterte er in seinen Bart. „Warts ab du Weiche Birne. Das bekommst du zurück.“

Jude drehte sich um und ging. Nun hatte sie zwar ihren Kurs verpasst aber das machte nix. Sie hatte diesen Kampf auf alle fälle gewonnen.
Mit groß geschwellter Brust ging sie hinaus in den Hof. Sie setzte sich an ihren Stammtisch den sie mit Jamie immer besetzte als Speed angerannt kam. „Jude. Hey. Na alles klar?“ Er beugte sich vor und gab ihr einen Kuss auf die Wange zur Begrüßung. „Ja alles okay. Hab nur verschlafen wie immer.“ Verlegen rieb sie sich über den Hinterkopf. Speed nickte nur und setzte sich zu ihr. „Und du auch verschlafen?“
„Was? Ich? Ne ne ich hab noch etwas erledigen müssen. Wie ist eigentlich dein Vorsingen gelaufen?“ Fragte Speed und legte seine Tasche mit Schwung auf den Tisch. „Du weißt davon?“ Überrascht schaute sich Jude um. „Wer weiß das noch?“
Speed schaute sie skeptisch an und sagte. „Jude…. Alle wissen davon… Das ist ja auch kein Wunder. Jeder redet von deiner Tollen Stimme und das Tommy Quincy mit dir singt. Ihr. Zusammen. Auf einer Bühne.“ Er gestikulierte eine Traumwelt vor seinen Augen und grinste sie an. Jude die das gar nicht witzig fand verzog ihren Mund und sagte. „Ach dieser Aufschneider. Ich weiß net wieso aber ich mag ihn nicht.“

Speed lachte. Seit dem er mit Jude zusammen gewesen war hatten sie sich Freundschaftlich getrennt. Ihre Beziehung war also rein Freundschaftlich was ihm versicherte dass er so was sagen konnte wie jetzt. „Jude ich weiß net. Ich finde ihn ganz okay. Und ich glaub ihr würdet auch super zusammen passen. Als ob ihr für einander Bestimmt seit.“
Jude schreckte hoch und fragte aufgebracht. „Du kennst den etwa?“ Speed nickte und sagte. „Klar! Wir haben zum Anfang denselben Kurs belegt als ich hier neu war. Sag mal von was Handelt das Stück eigentlich?“ Aufmerksam lauschte er was Jude zu sagen hatte.
Ganz in Gedanken sagte sie leise. „Komisch ich hab ihn hier noch nie gesehen. Seltsam.“ Als ihr plötzlich klar wurde was Speed noch gesagt hatte. „Bestimmt? Wir? Ne ne ne. Mein Traumtyp sieht ganz anders aus.“ Beleidigt legte sie ihren Kopf auf die Bank.

Speed lachte nur und sagt. „Na wer weiß. Nun sag wovon handelt es?“
„Was?“ fragte Jude in Gedanken. „Na das Stück.“ Sagte Speed neugierig.
„Welches Stück?“ langsam wurde Speed ein wenig Wütend. Tat sie nur so doof oder war Sies auch? „Jude du weißt genau wovon ich rede. Das Stück mit dir und Tommy.“

„Ach so ja. Das ist ein Musical geschrieben wie Romeo und Julia.“
Speed nickte und sagte. „Ahja. Klingt gut. Und meinst du, du schaffst das trotz deiner Abneigung ihn zu küssen?“
„Wenn zu küssen?“ fragte sie Speed leise. „Na Tommy. Du Julia! Er Romeo! Küsssssseeeennnn. Tooooooot. Sterbbbeeeennn.“ Wild Gestikulierte er wieder vor ihren Augen. Als Jude klar wurde was er meinte. Daran hatte sie noch gar nicht gedacht. „Oh mein Gott. Das is ein scherz oder?“ Speed schüttelte nur mit dem Kopf und sagte. „Nein nicht das ich wüsste. Ich glaub das ist sogar mehr als ein Kuss. Da wäre die Kennenlernszene und naja das zwischendurch. Ach und na klar die große Sterbeszene.“ Speed betonte extra noch die einzelnen Szenen um sie noch mehr zu reizen. „Oh verdammt.“
„Na gut ich muss dann auch mein Kurs beginnt gleich. Bis dann meine Julia.“ Er stand auf und ging davon. Jude die immer noch Überrascht von der Erkenntnis war das sie Tommy dieses etwas, küssen musste blieb allein zurück. „Oh mein Gott. Mir wird schlecht.“ Flüsterte sie leise.

#2 RE: Tommy und Jude! Für einander Bestimmt! (Ab 18) von Anne 29.02.2008 23:31

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Kapitel 2.

Die Zeit und der Tag vergingen schnell als Jude mit Jamie gemeinsam den Theatersaal betrat. Er war noch dunkel und keiner war zu sehn. Den ganzen Tag waren ihr Leute entgegengekommen die entweder ihr Beileid oder ihren Respekt ausgesprochen hatten. Zu ihrem Bedauern war das Beileid größer als der Respekt. Dies war zwar eine Musik Uni aber das hieß noch lange nicht dass man ihr keinen Neid entgegenbrachte.
Jamie ging ein paar Meter hinter ihr als Jude leise flüsterte. „Sag mal Jamie wusstest du das ich ihn küssen muss?“ Jamie nickte nur und sagte leise. „Ja wusste ich wieso?“
Abrupt drehte sie sich um und sagte etwas lauter. „Und wieso sagt du mir das dann net? Wieso hältst du mich nicht davon ab das ich so eine Dummheit mache?“
Jamie blieb verwirrt stehen als sie sich auf einen Platz in der ersten Reihe setzte.
Es dauerte nicht lange und der Saal füllte sich.

„Hallo alle zusammen.“ Ein dunkelhaariger Mann betrat die Bühne und wurde beleuchtet. „Es freut mich euch alle kennen zu lernen. Wir beginnen ja heute mit den Proben und zum Anfang will ich mich erstmal Vorstellen. Mein Name ist Ludwig. Thomas Ludwig. Ich bin hier der Leitende Verantwortliche und wenn sie irgendwelche Fragen haben wenden sie sich bitte an mich oder an den Jungen Mann der da hinten gerade den Saal betritt.“
Alle drehten sich gleichzeitig nach hinten und sahen wie Tommy so cool wie es nur ging herankam. „Entschuldigen sie die Verspätung. Ich wurde aufgehalten.“ Tommy setzte sich zwei Reihen weiter und lauschte aufmerksam. „Darf ich vorstellen Tommy Quincy. Er ist der beste. Sowohl sein Talent als Sänger als auch als Schauspieler ist beeindruckend.“
Mr. Ludwig fuhr in seiner Rede fort doch Jude hatte bereits abgeschaltet. Sie musste die ganze Zeit an das Denken was ihr bevorstand und starrte wie besessen auf Tommys Mund.

Leise sagte Jamie. „Jude ich muss jetzt geh okay. Wir sehn uns heute Abend. Halt die Ohren steif.“ Er küsste sie auf die Wange und verschwand leise aus dem Saal.
„Na toll jetzt lässt der mich auch noch allein mit dem Idioten.“ Sie verschränkte die Arme und hörte dem Vortrag von Mr. Ludwig weiter zu. „Kommen wir nun zur wichtigsten Stelle im Stück. Ich dachte mir dass wir mit dieser beginnen. Jude Harrison? Ist diese Anwesend?“ Er schaute im Saal rum und sah wie Jude sich meldete. „Ah da sind sie. Kommen sie doch bitte vor. Und Tom. Sie bitte auch.“ Jude stand nur widerwillig auf und schleppte sich auf die Bühne. Als Tommy und sie nebeneinander standen flüsterte er leise. „So sieht man sich wieder Mondgesicht.“ Jude fiel nichts Besseres ein und trat mit ihren Schuh nach hinten. Und sie traf. Und wie sie traf. Tommy zuckte zusammen. Sie hatte mit voller wucht sein Schienbein getroffen. Das war zwar die grösste Kinderkacke aber es brachte ihr ein gutes Gefühl. „Na warte das wirst du….“

„Tom kommen sie bitte und Jude sie legen sich da hin. Also meine Damen und Herren. Das ist nun die wichtigste Szene nach dem wir den ganzen anderen Humbug hinter uns haben ist Julia die hier gespielt wird von Jude bereits vergiftet und schlummert. Also bitte schließen sie ihre Augen Miss. Harrison.“
Jude blickte nervös um sich als sie sich auf die Bank legte und die Augen schloss. Oh je… dachte sie und wartete weiter Anweisungen ab.
„Nun gut. Unser Romeo hier…“ Er zeigte auf Tommy. „Ist zu triefst traurig das seine Arme Julia tot ist. Er beugt sich, wenn er sein Lied beendet hat, über sie.“ Tommy der nun auf Jude starrte kniete sich neben sie und beugte sich über sie. Es fehlten nur noch ein paar Zentimeter zum vollendeten Kuss. „Wenn das alles beendet ist…“ Fuhr Mr. Ludwig fort. „Küsst er sie.“

„Was?“ Jude machte die Augen auf und schreckte hoch. Sie stieß mit voller wucht gegen Tommys Kopf und fiel zurück. „Auhhhhaaa. Verdammt. Pass doch auf.“ Tommy hielt sich schmerzverzehrt den Kopf. Jude blieb wie benommen liegen. Sie sah plötzlich um sich herum überall Sterne. „Ahhhh…!“
„Oh man. Holt bitte schnell Wasser und was zum kühlen.“ Ein Junge aus der Gruppe rannte los und besorgte Wasser während die anderen leise zu lachen anfingen. Mr. Ludwig sah gar nicht begeistert aus und sagte. „So was aber auch. Na machen wir halt mit einer anderen Szene weiter. Tommy sie kümmern sich bitte ermal um Miss. Harrison. “Tommy nickte und wand sich Jude zu die immer noch benommen da lag. Sanft fragte er. „Hey! Alles okay?“ Er beugte sich über sie um ihr auch in die Augen kucken zu können. „Hmmm.“ Sagte sie leise als auch schon der Junge mit dem Lappen und dem Wasser kam. Vorsichtig nahm Tommy es und machte den Lappen nass. „Vorsichtig. Es ist ja schon eine kleine Beule.“ Sanft legte er es auf Jude Stirn die unglaublich zu Pochen anfing. „Geht’s wieder?“ Fragte er besorgt. Jude konnte vor Verwunderung kein Wort rausbekommen. „Kannst du das mal kurz selbst halten?“ Jude nickte und nahm das Tuch ab. Dabei berührte sie sacht Tommys Hände und ein Kribbeln durchfuhr ihren Körper. Er stand auf und ging davon. Hatte er den keine schmerzen dachte sie?

Die Probe verging unglaublich schnell und Jude durfte die ganze Zeit am Rand sitzen. Sie hatte unglaubliche Kopfschmerzen. Wie konnte ich auch nur so blöd sein. Mir war doch klar dass das passieren würde. Dachte sie und schaute dem treiben zu. Ab und zu kam Tommy zu ihr und erkundigte sich wie es ihrem Kopf ging. Er war ja doch nicht so ein Eckelpaket dachte sie als ihr plötzlich klar wurde was sie da eigentlich dachte. Leise flüsterte sie zu sich selbst. „Jude hör auf. Er ist doof. Du magst ihn nicht. Ahhhhhhhh!“
Jude saß noch eine weile wie benommen da als Tommy ein letztes Mal an diesem Abend zu ihr kam. „Und geht’s wieder?“ Sie blickte hoch und sah dass er am Kopf ebenfalls eine kleine Beule hatte. Wie konnte sie nur so dumm sein. „Ja es geht schon.“ Sie stand auf und wollte gehen als ihr Schwindelig wurde. „Ohhh. Vorsicht.“ Tommy fing sie auf und setzte sie ab. „Das sieht aber nicht aus als wäre alles okay.“ Tommy lächelte sie an. Wieso war ihr nur so warm auf einmal. „Doch es geht mir gut. Es war doch nur ein kleiner Zusammenstoss mehr nicht. Okay!“
„Na gut wenn du meinst. Wir sehen uns morgen.“ Er ging davon und begegnete auf dem weg Jamie. „Na. Kommst aber reichlich früh. Deine kleine wartet da schon die ganze Zeit auf dich. Wir sehn uns.“ Ohne weiter Worte verlies er den Saal und lies Jamie alleine da stehen.

„Was ist passiert.“ Fragte Jamie und rannte auf Jude zu die versuchte Aufzustehen. „Nichts. Mir ist nur ein bisschen Schwindelig.“ Jamie wollte ihr helfen als sie sagte. „Jamie bitte lass das. Ich bekomme das alleine hin okay.“ Sie stand wackelig auf und gemeinsam verliesen sie den Saal. Als sie draußen ankamen traut Jude ihren Augen kaum. Da stand Tommy mit der Tasche über der Schulter und unterhielt sich mit einer jungen hübschen Studentin.

„Schnell Jamie. Küss mich.“ Jude stellte sich genau in das Blickfeld von Tommy und wartete was Jamie tat. „Hööö? Wiebitte. Nein. Jude hey wir sind Freunde.“
„Nun mach schon küss mich.“ Sie griff Jamie und wollte ihn küssen als Tommy laut sagte. „Genau Jude geh rann.“ Er fing laut zu lachen an und ging mit dem hübschen Mädchen davon.

Jude schreckte zurück. „Verdammt.“
„Jude was sollte das? Stehst du auf mich?“ fragte Jamie der nun wieder ganz da war.
„Höö? Ach so. Nein. Ich weiß selbst nicht keine Ahnung. Lass uns gehen.“ Sie ergriff seine Hand und beide gingen sie vom Unigelände nach Hause.

Der nächste Morgen begann wie jeder andere auch. Die Kurse vergingen langsam und nur schleppend als Jude den Saal betrat. „Heute ist es so weit. Heute kommt der Kuss.“
Jude hatte die ganze Nacht nicht schlafen können weil sie die ganze Zeit an Tommys Blick denken musste. Er war so lieb zu ihr gewesen.
„Vorsicht aus dem Weg. Mach doch mal Platz Weichbirne.“ Jude schreckte hoch als von hinten zwei Männer mit schwerem Gerät ankamen. „Was ist das?“ fragte sie laut. „Das ist für die Bühnengestaltung. Das baut sich ja nicht von alleine auf.“ Tommy kam näher und lachte sie an. „Du wolltest aber gestern mächtig rumknutschen was. Und da zierst du dich mich mal zu küssen.“ Er zwinkerte ihr zu und ging davon.
„Oh man.“ Sagte Jude leise zu sich selbst und folgte ihm. Als sie auf der Bühne ankamen war bereits schon die größten Vorbereitungen getroffen. Sie übten ein paar Szenen durch und es klappe auch alles so wie es sein sollte. Nun stand Jude auf der grossen Bühne und wurde bestrahlt. Leise erklang Musik und sie sollte singen. Von allen Seiten wurde sie angestarrt, nur Tommy lächelte sie freundlich an und wartete darauf dass sie begann zu singen.

„Die Sonne schickt einen letzten Gruß
verschwindet langsam am Horizont
und sie trifft sich mit dem Abendstern
Ist jetzt wirklich Schluss?

Ist nur die Zeit vorbei?
Ist die ganze Welt dunkel und menschenleer?
Lachen und träumen, das kann ich nicht mehr
Ist denn das, was bleibt, nur Einsamkeit?
Mit der Sonne sinkt mein Stern
Seh ich ihn jemals wieder?

Und mein Herz schlägt schnell, viel zu schnell
Das Glück ist weit entfernt
Meine Träume fliegen zu dir
Wenn sie landen erzählen sie von mir
Kannst sie ganz leicht berühren
Und reg dich nicht auf
Denn die Sonne geht endlich wieder auf .“

Als sie das Lied beendet hatte wurde es still im Raum. Keiner sagte etwas bis Mr. Ludwig auf die Bühne kam und sagte. „Sehr gut und jetzt zur Kuss Szene.“
Jude lag kurze zeit Später bereits da und sollte die Augen schließen als sie ganz leise in Tommys Ohr flüsterte, der bereit über sie gebeugt war. „Ich kann nicht.“ Tommy zuckte zusammen und blickte sie fragen an. „Es geht nicht. Ich kann dich nicht küssen. Tut mir Leid.“ Sie schob ihn sanft zur Seite und stand auf. „Tut mir leid ich glaub das ist nicht das richtige für mich.“ Sie ging von der Bühne und verlies den Saal. Tommy der nichts verstand folgte ihr.


„Hey Jude warte mal.“ Sie drehte sich um und sah verblüfft zu ihm. „Hey ein wunder du hast mich zum ersten Mal ernsthaft Jude genannt.“ Sie ging weiter und Tommy folge ihr. „Wieso willst du nicht weiter machen. Das liegt doch nicht nur an mir oder. Ich meine wir kennen uns nicht mal. Und so ein kleiner Kuss was soll´s.“ Er sah Hoffnungsvoll zu ihr. „Wenn du meinst.“ Sie wollte gerade das Gebäude verlassen als Tommy sie am Arm festhielt. „Sag schon. Du bist wenn ich ehrlich bin eine klasse Sängerin. Zumindest das was ich schon gehört hab. Ich bin an dem Tag im Saal gewesen weil ich wissen wollte ob du es schaffst und du hast es geschafft jetzt mach kein Rückzieher.“ Jude blickte auf seine Hand die immer noch ihren Arm festhielt. „Lass mich los. Ich will nicht mehr mitmachen.“ Tommy lies ihren Arm los und fragte. „Woran liegt das? An mir?“
Jude blickte zu ihm auf und sagte leise. „Es ist nicht nur das. Ich kann´s einfach nicht ich hab nicht richtig nachgedacht.“ Sie drehte sich um und wollte gehen als Tommy laut sagte. „Also liegt es an mir und dem Kuss.“
„Versteh das bitte okay. Ich möchte nicht mehr mitmachen. Also viel Spaß noch.“ Sie ging davon und lies einen völlig verwirrten Tommy zurück.

Es dauerte nicht lange bis sich die Neuigkeit in der ganzen Uni rumgesprochen hatte. Nur weswegen Jude Harrison ausgestiegen war wusste keiner. Tommy begegnete ihr ab und zu ein zweimal auf dem Gang. Doch sie tat so als kannte sie ihn nicht und ging weiter. Als sie zu Hause ankam und die Stressige Woche hinter ihr lag saß eine kleine Katze vor ihrer Wohnungstür. Sie beugte sich hinunter und fragte erstaunt. „Na dich kenn ich doch. Was machst du hier?“ Sie nahm die Katze nach oben und nahm sie mit in die Wohnung. Als sie bemerkte das sie ein Halsband umhatte. „Na was hast du da? Eine Adresse. Sollte ich dich da hinbringen?“ Jude schaute die Katze an und lächelte. „Na gut okay bring ich dich da hin.“
Jude verlies ihre Wohnung und war nun auf dem Weg.
Als sie die Adresse auf dem Halsband endlich erreicht hatte war es bereits dunkel geworden.
Sie betrat das Treppenhaus und klingelte. „Ein Moment bitte.“ Hallte es von drinnen.

Es dauerte nicht lange und die Tür öffnete sich. „Du hier?“ Tommy stand halb nackt an der Tür und starrte Jude an. „Was du? Deine Adresse stand auf dem Halsband der Katze hier.“ Jude zeigte auf das Halsband. „Was machst du mit meiner Tinka?“ Tommy hielt die arme auf und nahm Tinka. „Sie ist mir zugelaufen. Naja viel mehr war sie immer bei mir.“
„Ah ja. Sie war bei dir immer.“ Tommy machte ein wütendes Gesicht. „Na gut ich geh dann bis bald.“ Jude wand sich ab und wollte gerade die Treppen hinabsteigen als Tommy sagte. „Warte mal.“ Jude drehte sich um und sah Tommy der am Türrahmen lehnte. „Willst du nicht reinkommen. Ich möchte dich was fragen.“
Jude sah in die Wohnung und dachte kurz nach als sie sagte. „Ich weiß nicht ich muss nach Hause. Hab noch viel zu tun.“
„Bitte. Es ist wichtig.“ Tommy wartete geduldig auf eine Antwort. Jude nickte nur und betrat die schöne große Wohnung. Sie war hell beleuchtet. Hier und dort lagen ein paar Bücher über Musik. Nach dem sie den Flur durch gegangen war betrat sie das Wohnzimmer. „Setz dich ich will mir nur kurz was Überziehen.“
Es dauert nicht lange da kam er auch schon wieder und setzte sich neben sie. „Du weißt dass wir eine neue gefunden haben für das Stück.“ Begann er und sah das Jude nickte. „Aber die bringt es nicht Jude. Bitte komm zurück.“ Jude war überrascht und stand auf. „nein ich werde nicht mehr mitmachen. Tut mir Leid.“ Sie verlies den Raum und öffnete die Wohnungstür als Tommy dagegen trat und sie zurückhielt.
Er zog sie zu sich und küsste sie. Jude versteifte sich versank dann aber in einem langen leidenschaftlichen Kuss. Ein Gefühl schoss durch ihren Körper. Passierte das grade wirklich?
Als sich Tommy von ihr löste sagte er leise. „Liegt es daran? Wenn ja ist das Problem jetzt wohl geklärt.“
Jude wand sich aus seinen Armen. „Nein es liegt daran das ich dich nicht leiden kann.“
Tommys Augen weiteten sich. „Häää? Das ist doch nicht dein ernst. Du kannst mich nicht leiden? Wieso. Weil du merkst das du mich magst oder was?“
Er verschränkte die Arme und wartete. Jude schloss die Tür und schaute ihn ernst an. „Genau. Ich mag dich nicht besonders. Das ist ja auch nicht verwunderlich oder? Welches Mädchen mag es schon das man es Mondgesicht oder Weichbirne nennt. Ich meine ich hab auch Gefühle stell dir das mal vor.“ Jude hielt inne und sie spürte dass langsam Tränen in ihre Augen schossen. Was erzählte sie hier eigentlich.
„Und dann kommt so ein Möchtegern und nimmt mir meinen Traum. Wunderst du dich immer noch wieso ich dich nicht mag?“
Tommy hielt inne. „Jude ich wusste nicht das es dich so verletzen würde ich meine…“ Er lachte traurig. „Genau du weißt so vieles nicht von mir Tommy.“ Sie hielt inne und Tränen rannen ihr über die Wangen.
„Es tut mir Leid. Ich dachte nicht das ich was anrichten könnte.“ Ohne ein weiteres Wort öffnete Jude die Tür und ging. Tommy stand noch eine weile allein im Flur und starrte ins dunkle.

#3 RE: Tommy und Jude! Für einander Bestimmt! (Ab 18) von Anne 29.02.2008 23:32

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Kapitel 3.

Die Tage vergingen. Wochen zogen ins Land als Jude eines Morgens am Theatersaal entlang ging und ein Plakat sah wo drauf stand. „In 2 Tagen Premier. Romeo und Julia. Karten gib es an der Kasse.“
So bald schon ist Premiere. Sie lunschte in den Saal und sah dass Tommy am Bühnenrand saß und die Decke anstarrte. An was er wohl dachte. Leise und vorsichtig betrat sie den Saal. Als sie auf dem Halben weg bemerkte das jemand kam machte sie kehrt und verschwand. Tommy bemerkte nichts als er aufstand und ging.

Sie ging den Gang entlang als ein junges Mädchen auf sie zukam. „Hey du bist doch Jude Harrison.“ Jude nickte. „Hi. Ich bin Amy. Ich habe deine Rolle eingenommen beim Musical. Oder besser gesagt ich wollte.“ Jude blickte sie Überrascht an. „Wie du wolltest? Ich meine. Hi.“ Amy lächelte und sagte. „Ja ich kann nicht mit machen ich hab meine Stimmbänder überreizt und naja man hört es doch.“ Tatsächlich sie klang ganz schön mies. „Und naja da ich dich grad sehe wollte ich wissen ob du nicht doch für mich einspringen könntest. Ich meine du kannst den Text bestimmt noch und Tommy kennst du auch und naja ich weiß nicht wo ich so schnell…“ Sie hustete und fuhr fort. „… eine auftreiben soll. Bitte! Bitte! Überleg es dir ja.“
Jude schaute sie Überrascht an. „Ich weiß nicht. Ich denke nicht tut mir Leid. Aber das habe ich bereits Tommy auch schon gesagt. Wir sehn uns. „ Jude ging als Amy etwas lauter sagte. „Überleg es dir noch mal heute Nachmittag sind die vorletzten Proben bitte. Das Stück müsste ausfallen wenn wir keinen finden. Und die Kinder werden traurig.“
„Was den für Kinder?“ fragte Jude neugierig. „Na das Geld was wir einnehmen geht ans Weisenhaus und wenn es ausfällt müssen wir alles zurückgeben. Bitte Überleg es dir.“ Amy hustet erneut und sagte leise. „Bitte.“
Jude nickte und sagte. „Ja ich Überleg es mir aber ich verspreche nichts. Bis dann.“ Sie ging davon und merkte nicht dass Amy sie liebenswürdig anschaute. Leise sagte sie zu sich selbst. „Das wäre geschafft.“

Die Stunden vergingen als Jude abends vor der Tür des Theatersaals stand. „Oh man was mach ich nur hier.“ Sie öffnete sie und betrat ihn. Die Proben hatten gerade begonnen als sie Tommy in der Ecke sitzen sah. Er schaute in ein Buch über Moderne Musiker und Summte vor sich hin. „Hey!“ Überrascht und erschrocken schaute er nach oben und lies dabei sein Buch zu Boden fallen. „Jude. Was… ich meine. Hi.“
„Ich wollte nur mal sehen wies läuft.“ Tommy nickte und sagte. „Gut gut. Nach dem ich nun die 3 Julia habe super. Morgen ist es dann soweit.“ Jude nickte zurück und machte kehrt. „Viel Glück.“ Sie verschwand aus dem Saal und lies einen verwirrten Tommy alleine zurück. Sie ging nach Hause und betrachtete den Mond. . „Na sie haben ja jetzt wieder eine. Da brauch ich kein Schlechtes Gewissen zu haben.“ Sie lächelte als sie weiter ging.
Der große Tag nahte und die Stunde wo es drauf ankam stand vor der Tür. Alle waren total aufgeregt. Jude half Freiwillig hinter der Bühne mit alles einzurichten, die Kostüme zu Recht zu legen und wenn nötig noch mehr. Die ersten Szenen klappten super bis Plötzlich Mr. Ludwigs durch die hinteren Räume der Bühne rannte und laut fragte. „Hat jemand die Julia gesehen sie ist gleich dran. Um Himmels willen wo ist meine Julia. Jude hast du Julia gesehen. Sie ist verschwunden.“ Jude schaute Überrascht und verneinte. „Na toll. Die Kussszene ohne eine Julia. Das wird ein Desaster.
„Aber wir haben doch hier einen Ersatz.“ Alle schauten auf Jude die sich nervös umblickte. „Was? Nein nein. Ich kann das nicht ich hab nicht geübt und nein.“ Sie weigerte sich heftig doch es half alles nichts. Schnell wurde sie in das Kostüm gezwängt und lag tot auf der Bühne. Mr. Ludwig flüsterte leise. „Du hast ja nicht so viel zu sagen schließlich bist du tot. Ein kleiner Song und das war’s.“

Als Tommy die Bühne betrat und sah wer da lag stockte ihm der Atem. Er versuchte es sich nicht anmerken zu lassen als er sich über sie beugte. Hinter der Bühne betteten alle das Jude es nicht wieder vermasseln würde. „Bitte keine Kopfnüsse Jude bitte.“ Mr. Ludwig bettet zum Himmel.
Jude die mit geschlossenen Augen dalag zitterte am ganzen Körper als Tommy sanft ihre Hand berührte. Jetzt ist es so weit. Vermassle es nicht Jude. Dachte sie und spannte sich an.

Vorsichtig und langsam beugte sich Tommy weiter zu ihr hinab als Jude die Augen öffnete und ihn ansah. Er hielt inne als sie ihn anstarrte. Tommy schluckte hörbar als sie wieder nach kurzer Zeit die Augen schloss. Sanft berührte er ihre Lippen. Vorsichtig und mit Gefühl. Jude durchfuhr ein Kribbeln.
Als sich Tommy löste und im Theaterstück fortfuhr öffnete sie wieder die Augen und richtete sich auf. Tommy fiel ihr in die Arme und sie sah das Publikum was sie hoffnungsvoll anstarrte. Tief atmete sie ein und begann zu reden. „Romeo. Mein Romeo.“ Tränen liefen ihr die Wangen hinunter. Tommy der sie sah wusste nicht ob es echt oder gespielte waren.
Musik erklang und Jude begann zu singen.

„Ganz tief in mir, da fühl ich es,
du merkst noch nicht mal was mein Blick verrät.
Wann wirst du ihn sehn, erkenne es,
trau deinem Blick morgen ist's vielleicht zu spät

Die Kraft, die all deine Grenzen schwinden lässt,
ein Baum, der aus seinem Winterschlaf erwacht,
so wie die Sonne uns am Morgen entgegenlacht.

Melodie der Freude klingt in mir, sei für mich Fantasie,
komm und schenk sie mir, sie soll der Zauber sein,
der uns die Nacht erhellt.

Ganz tief in mir, da fühl ich es,
du merkst noch nicht mal was mein Blick verrät.
Wenn wirst du ihn sehn, erkenne es,
trau deinem Blick morgen ist's vielleicht zu spät

Die Kraft, die all deine Grenzen schwinden lässt,
ein Baum, der aus seinem Winterschlaf erwacht,
so wie die Sonne uns am Morgen entgegenlacht.

Melodie der Freude klingt in mir, sei für mich Fantasie,
komm und schenk sie mir, sie soll der Zauber sein,
der uns die Nacht erhellt“

Jude hielt inne und schaute auf Tommy hinab der seine Augen öffnete und sich aufrichtet. Im Publikum entstand Unruhe. Jude schaute erstaunt als er sich vorbeugte und sie Küsste. „Was? Das ist nicht geplant was machen die den da.“ Mr. Ludwig ging nervös auf und ab.
„Na das sehn sie doch sie küssen sich.“ Sagte ein Mädchen was hinter ihm stand.

Als sich Tommy löste und sie kurz ansah weinte sie noch immer. Leise flüsterte er aber dass es das Publikum auch hören konnte. „Sei für mich Fantasie!“ Er lächelte und beide Sangen gemeinsam das Lied zu ende.

„Melodie der Freude klingt in mir, sei für mich Fantasie,
komm und schenk sie mir, sie soll der Zauber sein,
der uns die Nacht erhellt

Melodie der Freude klingt in mir, sei für mich Fantasie,
komm und schenk sie mir, sie soll der Zauber sein,
der uns die Wärme schenken kann.“

Als die letzten Töne erklangen Küssten sie sich ein letztes Mal und der Vorhang viel. Applaus drang an ihr Ohr doch das störte die beiden nicht. Jude versank in einem Leidenschaftlichen Kuss. Und auch als der Vorhang sich wieder öffnete dachten beide nicht daran aufzuhören. Aus dem Publikum kamen Zugaberufe und alle waren begeistert von dem Neuen / Alten, Veränderten Romeo und Julia Stück.

Tommy und Jude lagen sich noch eine weile in den Armen. Als er sich unter all seiner Aufbringung löste. Der Vorhang war bereits wieder geschlossen als er aufstand und Jude hoch half.
„Das war einfach Traumhaft.“ Sagte Mr. Ludwig und kam angerannt. Als sich der Vorhang erneut öffnete bemerkte Jude gar nicht das, dass Publikum bereits stand und ihnen zujubelte.

Ihre Augen funkelten im Scheinwerferlicht und starrten die ganze Zeit Tommy an, als dieser sich schließlich zum Publikum drehte und verbeugte. Judes blick wanderte langsam in Richtung Scheinwerfer und erst jetzt bemerkte sie wie viele Leute eigentlich gekommen waren.
Tommy ergriff ihre Hand und zog sie zu sich. Überrascht betrachtet sie ihn und fing an zu lächeln. Als der Vorhang ein letztes mal zu ging war ihr Traum doch in Erfüllung gegangen.
Tommy löste sich von ihr und ging davon. Auf halben Weg blieb er stehen und sagte. „Du warst gut Mondgesicht.“ Jude´s Augen weiteten sich und ihr war nicht ganz klar was sie davon halten sollte.

„Wir sehn uns.“ Er winkte und verschwand hinter dem Vorhang.
Was? Dachte Jude und ihr viel das Schwert aus der Hand was sie in dem Stück verwenden sollte. Plötzlich kam Jamie um die Ecke gerannt und schrie laut „Jude… du warst einfach Großartig. Ich musste so heulen als du da tot lagst. Zu erst hab ich dich gar nicht erkannt aber dann.“ Er fuchtelte mit seinen Armen vor ihrem Gesicht herum. Doch Jude starrte nur in Richtung Ausgang. „Jamie! Halt die Klappe.“ Sie verschwand und lies einen total Überraschten Jamie stehen. Als sie den Ausgang erreichte saß Tommy auf dem Vorsprung der Mauer und starrte den Mond an.

Sie ging zu ihm und fragte ganz laut. „Was meinst du damit ich war gut?“ Tommy schreckte zusammen und sah sie lächelnd an. „Gut heißt gut oder nicht.“ Er sprang hinunter und ging auf sie zu. Als er ihr einen Kuss auf die Wange geben wollte hielt Jude einen Arm nach oben und sagte. „Was soll das? Was ziehst du hier ab?“
Tommy sah sie verwundert an und fragte. „Was meinst du?“

„Na das alles hier.“ Sie fuchtelte mit den Armen und machte einen großen Kreis. Als sie in Tommys verwirrten Blick sah meinte sie nur. „Na gut wenn du es so nicht verstehst, lass es mich anders machen. Werde ich halt singen. Schließlich versteht ein Musikstudent wie du nur die Sprache der Stimme.“
Sie stellte sich vor ihn und lächelte ihn an. „Hey Jude komm lass das. Mit mir ist nichts.“
Doch Jude dachte nicht daran es einfach zu lassen und begann zu singen.

„Wieder mal weiß ich nicht was ich tu!
Liebe ist kein Kinderspiel und zwei gehörn dazu!
Siehst du mich? Traf ich dich muss ich so sein wie du!

Fällst du bald vor mir auf die Knie?
Oder zeigst du die Gefühle nie?
Doch ich denke an dich immerzu!
Du spielst mal so verrückt!
Und manchmal bist du cool!
Wie bist du wirklich ich muss nicht so sein wie du!

Sag mir warum fällt es denn so schwer?
Zu sagen ich will dich ich brauch dich sehr!
Oder ist alles zu heiß für dich?
Du brauchst kaltes Wasser! - Wie ein Fisch!

Du brauchst nur etwas Phantasie!
Musst mir in die Augen sehn!
Es ist mehr als nur Symphatie!
Irgendwann wirst du das auch verstehn!
Sag wie soll es weitergehn?
Du weißt mein Herz gehört dir!
Wenn du bereit bist sag es mir!

Meine Gedanken für dich sind Geheim!
Und das könnte das allerbeste sein!
Doch ich denke an dich immerzu!
Wenn du die Herzen stielst!
Und du nur damit spielst!
Bin ich im Nu!
Vielleicht genau wie du!“
Bei den letzten Worten zwinkerte sie ihm zu und ging davon. Tommy der verblüfft stehen blieb lächelte und sah wie sie davon ging. „Man wieso verdreht ein Mädchen wie sie mir den Kopf.“ Er schüttelte sich und verlies das Unigelände.

Jude betrat in einem Eifer die Universität und schlenderte durch die Gänge als Tommy ihr entgegen kam. „Morgen!“ Sie lächelte und stellte sich vor ihn. „Na wie gefall ich dir?“
Tommys Augen weiteten sich als er Jude ansah. Das war nicht mehr Jude sondern eine vollkommen neue Ausgabe. „Du… du bist schwarz?.... Ich mein… oh man…“
Er trat um sie herum und betrachtete sie von oben bis unten. Jude trug ein enges Top mit Glitzer Muster dazu einen Minirock und ihre Haare waren in einem Tiefen schwarz gefärbt.
„Ach gefall ich dir wohl nicht? Bin dir wohl nicht heiß genug was?“ Sie wollte schon gehen als Tommy sie am Arm packte und mit sich schleifte. „Komm mit.“

Er öffnete den Abstellraum der Uni und zog Jude hinter sich hinein. „Du blamierst mich vor der ganzen Uni. Was soll das?“ Jude stand am Schrank wo die ganzen Putzutensilien standen und drehte sich verführerisch um. „Na wenn das so ist kann ich ja gehen.“ Sie wollte schon die Tür öffnen als Tommy sie zuschlug und sie im Nacken küsste. „Naja das kannst du auch später noch.“ Jude drehte sich um und fragte gespielt. „Ach! Jetzt mag der Herr mich auf einmal. Wo ran liegt es? Am Minirock oder an den Haaren?“ Sie löste sich aus seiner Umarmung und grinste.

„Tut mir Leid Quincy aber das hier musst du dir erst verdienen.“ Sie zeigte an sich herab. „Und natürlich musst du noch dazu lernen mir zu zeigen dass du mich magst.“ Sie zwinkerte und ging auf ihn zu. „Und magst du mich nun?“
Tommy nahm ernst ihre Hand und sagte leise. „Du hast Recht. Ich mag dich so wie du bist. Aber an deinen Noten solltest du echt was verbessern.“ Er beugte sich nach vorn und gab ihr einen Kuss. „Wir sehn uns nachher okay!“ Er lies ihre Hand los und ging mit einem lächeln auf den Lippen hinaus. Jude stand alleine da und verzog ihr Gesicht zu einer Schnute. „Noten? Wer brauch die schon.“

Der Tag verbesserte sich nicht sonderlich als Jude auf der Treppe saß und ihre Note in Kommunikation ansah. „Oh man. Tommy hatte Recht ich sollte wirklich mehr lernen. Wenn er diese Note je zu Gesicht bekommt wird er…“ Was Jude nicht bemerkte Tommy stand bereits hinter ihr und schaute auf ihre Arbeit. „Das sieht aber übel aus.“ Sagte er bevor Jude antwortete. „Ja genau das wird er sagen und dann…..“ Sie schreckte hoch als sie Tommy hinter sich stehen sah. Sie lächelte verlegen und zerknüllte das Papier. „Ahhahahahaa… Tommmyyyyy. Hey ein schöner Tag heute…“ Tommy verzog eine Augenbraue und sagte Mahnend. „Jude!“

„Ah! Sag nichts ich weiß schon bescheid. Ich sollte mehr lernen und ich habe mich auch entschlossen mehr zu lernen. Versprochen!“ Tommy ging auf sie zu und gab ihr die Tasche die sie auf der Treppe liegen lassen hat. „Das ist sehr Vernünftig. Das will ich hoffen.“ Jude lachte verlegen und sagte. „Ja durch das Theaterstück bin ich ganz schön in Rückstand gekommen.“ Sie lachte weiter als Tommy traurig sagte. „Schade. Dann ist es wohl besser wenn wir uns eine weile nicht sehen.“ Jude schreckte hoch und sagte schnell. „Ahh. So schlimm ist es auch nicht!“ Sie lies schließlich den Kopf hängen als Tommy ihr einen Wangenkuss gab und davon ging. „Wir sehn uns.“ Er winkte und ging davon. „Ahhhhh….. das ist hart.“ Sagte Jude und schaute ihm traurig nach wie er in der Ferne verschwant.

„Ah ich will nicht mehr lernen.“ Jude lag auf ihrem Bett und lies das Buch zu Boden fallen. „ich hab keine Lust mehr.“ Sie schaute aus dem Fenster und Tinka die kleine Katze von Tommy sprang zu ihr. „Na süße. Du bist so weich.“ Jude streichelte vorsichtig über ihr Fell. „Ist das nicht schön? Der Sonnenuntergang. Was Tommy wohl grad macht.“ Sie Überlegte kurz und entschloss sich einfach bei ihm vorbei zu gehen. Als sie das Haus verlies und ein paar Schritte gegangen war sah sie ein Motorrad an der Strasse halten. Sie erkannte sofort dass es Tommy war und rannte hin. Als ein junges Mädchen vom Rücksitz abstieg stockte Jude der Atem. Wer war sie? Was machte sie mit ihrem Tommy hier? „Ahh. Hey Jude. “ Jude betrachtete die Begrüßung gar nicht und starrte das Mädchen an. “Hallo Jude. Wie geht’s dir?”
Das Mädchen Schüttelte die Haare und sah unglaublich Hübsch aus im schein der untergehenden Sonne. „Was machst du hier mit Tommy?“ Die Worte waren schneller draußen als geplant. „Keine Angst er gehört ganz dir ich habe nur meine Fahrkarte vergessen gehabt. Wir sehn uns.“ Bevor Jude noch etwas sagen konnte war das Mädchen auch schon verschwunden. Tommy stieg von seinem Motorrad ab und zog den Helm über den kopf. „Jude mach dir keine Gedanken. Sie ist nur eine Freundin.“ Er sah sie lieb an und gab ihr einen Kuss. „ich mache mir keine Gedanken. Pah. Ich bin tausendmal schöner als sie.“ Jude verschränke die Arme und ging davon. Tommy starrte ihr Verwirrt nach.

„Wie kann er nur. Pah… Ich hab das alles nicht nötig.“ Sie ging weiter und betrat das Treppenhaus als bereits schon jemand auf sie wartete. „Da bist du ja“ Tommy stand rasch auf und ging auf Jude zu. Diese schaute Verwirrt hinter sich und wieder zu ihm. „Was? Hö? Wie kommst du so schnell hier her?“ Tommy blickte sie ebenfalls verwirrt an schenke der Frage aber weiter keine Beachtung. „Jude es tut mir Leid. Ich hab nichts mit dem Mädchen gehabt. Ich wollte dich eigentlich suchen und dich auf eine Party heute Abend einladen. Sie findet auf dem Schloss in der nähe des Sees statt es kommen viele Studenten aus anderen Ländern die auch an unsere Universität studieren wollen. Bitte sei meine Begleiterin.“
„Länder? Studieren? Hier?“ Fragte sie und ging mit ihm auf ihr Zimmer. „Ja genau.“ Tommy lachte verlegen. „Es gibt nur ein winzig kleines Problem.“ Jude drehte sich um und fragte leise. „Das wäre?“ Tommy lächelte und setzte sich auf ihr Bett. „Naja! Da sie alle aus anderen Ländern kommen und wir ja aus dem Land Deutschland. Ich weiß jetzt nicht wie ich das sagen soll.“ Er stand auf und sah sie ernst an. „Ich weiß dass du Englisch nicht besonders magst. Aber das wird schon.“ Er lachte und wollte das Zimmer wieder verlassen. „Was? Ich darf mit dir auf eine Party gehen. Wir zwei? Als Paar? Jaaaaaa!“ Tommy verzog das Gesicht und fragte leise. „Jude? Hast du mir Überhaupt zugehört?“

„Ja klar. Wir zwei im Mondschein. Auf einer Party.“ Sie lächelte und tanze im Zimmer herum. „Es tut mir leid dich aus deinen Träumen zu reisen aber. Die Sprechen alle Englisch dort.“ Tommy verschränkte die Arme und wartete auf ihre Reaktion. Und sie kam wie erwartet. „Wassss? Nein!!!!“ Jude setzte sich auf ihr Bett und legte den Kopf in die Hände.“ Tommy setzte sich neben sie und sagte. „Das schaffen wir schon. Keine Angst. Wenn du was nicht verstehst Übersetzte ich es dir. Kein Problem.“ Jude sah ihn an und wollte schon anfangen zu weinen als sie sagte. „Ich bin es nicht wert deine Freundin zu sein. Ich bin einfach zu blöde dafür.“ Tommy lächelte sie lieb an und nahm ihre Hand. „Das ist nicht wahr. Ich liebe dich so wie du bist.“ Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn als Jude anfing zu schreien. „Ist das wahr? Du liebst mich so wie ich bin?“ Tommy nickte und lächelte weiter. Er hatte die kurze Zeit, die er mit ihr zusammen war gelernt damit umzugehen. Und er liebe es wie frei und unnormal Jude war.

#4 RE: Tommy und Jude! Für einander Bestimmt! (Ab 18) von Anne 29.02.2008 23:33

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Kapitel 4.

Die Party war nun gekommen. Jude und Tommy standen in dem großen Ballsaal der Universität. Tommy hatte einen neuen Anzug an, passend zu Jude´s neuem Kleid. Beide standen da als plötzlich zwei Studenten ankamen und sie Freundlich begrüßten. „I haven see for a long time. Tommy!“ Judes Augen verzogen sich zu schlitzen als sie das hörte. Leise sagte sie. „Ahhh… was fürn Time?“ Tommy lachte verlegen.
„Everybody is welcome to my home party. “ Tommy lächelte und begrüßte alle ebenfalls auf Englisch. Jude stand nur da und verstand kein Wort. Leise sagte sie zu sich selbst. „Das war was mit Party sie kommen? Höö?“ Hilfe suchend sah sie Tommy an und wartete dass er Übersetzten würde aber er tat es nicht und lächelte sie nur an. „Ich geh mich mal kurz frisch machen.“ So schnell wie sie es gesagt hatte verschwand sie auch. „Das war meinen Freundin Jude. Ihr lernt sie nachher kennen.“ Tommy lächelte verlegen. „Wie geht es dir Tommy?“
Tommy nickte und sagte. „Gut danke.“

Jude verfolgte das Gespräch von einer sicheren Entfernung und nahm ihr Wörterbuch zur hand. „How do are? Nein! Wie war das? How are you? Nein… ähhmmm. Need you Nice? Nein auch falsch. Oh je ich werd ihn blamieren.” Jude griff hinter sich und nahm ein Glass Orangensaft. Mit einem Zug leerte sie das Glass und fühlte sich gleich viel besser.

Tommy der währenddessen mit seinen Freunden sprach merkte gar nicht das Jude ein Schluck Alkohol nach dem anderen zu sich nahm und schließlich total betrunken war. Torkelnd kam sie auf die drei Studenten zu die bei Tommy standen und brabbelte los. „Tommyyyyyyyy! Weißt ihrrrr eigentlich wie man Puudddiiinnnggg kocht Jungs?“ Sie hielt inne und torkelte zu Tommy. Sie wäre fast umgefallen hätte er sich nicht aufgehalten. „ Das ist ganz einfachhhhh… Man nimmt Milch…. Eier und Zuckerrrrr. Rührt das gannzzzeee ganzzz dollleee um….“ Während sie das sagte rührte sie mit ihrer Freien Hand in der Luft herum. „Dann macht man dennnn Deckel drauf und lässst das ganzeeeeee 20 Minuten lang kochennnn. Undddd beim essen die Schlagsahne nicht vergesssssseenn damit man Kräftig wird.“ Jude lachte und torkelte zu den zwei Jungs hin. Tommy fragte sich nur wo den die Falltür sei die er gerade dringend brauchte. Die Zwei Studenten die bei ihm standen lachten nur und sagten ernst. „Ich glaube dieser Pudding muss ein wahrere Genuss sein. Findest du nicht?“ Der andere Student antwortete nur. „Das ist ein sehr eigenwilliges Rezept!“ Erstaunt trat Jude näher und sagte laut. „Wasssss! ….. Ihr sprecht jaaa gar kein englisch. Fantastisch! Supperrrrrr! Eine wuchttttt!“ Tommy dem das sichtlich Peinlicher wurde beugte sich näher zu ihr und flüsterte leise. „Bitte Jude…“ Doch diese drehte sich nicht um und sagte nur. „Was ist los Tommy? Plaudern wir endlich überrrrrr… den Austauschh verschiedener Kulturen jaaaaa…“ Als sie das Wort Kulturen sagte schlug sie um sich und traf Tommy ungünstig am Kien. Einer der beiden Studenten kam auf Jude zu nahm ihre Hand und sagte freundlich. „Ich muss sagen sie sind wirklich einzigartig.“ Jude sagte nur im Vollrausch. „Wirklich? Nice to need you… my time is a love…don’t worry und don’t Curry….” Jude lachte weiter was Tommy nun an den Rande der Verzweiflung brachte. Er nahm sie bei der Hand und führte sie nach draußen. Beim rausgehen schrie Jude den Studenten noch zu. „Again you see boy´s“ Torkelnd verschwanden beide auf der Terrasse wo Jude in Tommys Arme fiel. Vorsichtig setzte er sie auf einen freien Stuhl und fragte besorgt. „Jude ist alles okay? Wieso trinkst du nur so viel Alkohol?“ Als Jude die Augen öffnete gab sie zurück. „Das war keinerrrr. Das war Saft… und der wahr leckkaaaa.“ Sie viel zurück in seine Arme. „Oh man.“ Vorsichtig strich er ihr über die Haare und blieb eine weile an der frischen Luft mit ihr sitzen. Es dauerte eine weile als Jude langsam ihre Augen öffnete. „Wo bin ich was ist passiert?“ Als sie in Tommy Augen sah lächelte sie. „Geht’s dir besser?“ Tommy half ihr auf und wartete das sie etwas sagte. „Nein! Ich hab dich voll zum Obst gemacht. Es tut mir Leid.“ Tommy lächelte. „Du bist echt seltsam Jude. Du bist so verrückt das es schon wieder total süss und unschuldig ist und dafür liebe ich dich.“ Er beugte sich nach vorne und Küsste sie. Als er sich löste lächelte sie und sagte. „Ich liebe dich auch und es tut mir Leid.“ Tommy half ihr auf und sagte. „Vergiss es. Hast du mal das Kleid von der einen gesehen? Da hätte auch keine gute Konversation mehr geholfen.“ Lachend gingen sie wieder hinein.

Nach dem die Party langsam ihr Ende fand, waren Tommy und Jude auf dem Weg nach Hause. „Du Tommy.“ Jude blickte zu ihm auf. „Hmmmm?“ Jude stockte als sie laut fragte. „Wie sehr Liebst du mich?“ Tommy sah mit einem etwas irritierten Blick zu ihr. „Wie kommst du darauf?“ Jude grinste und sagte. „Komm schon sag’s mir.“
Tommy steckte die Hände in die Hosentasche und stotterte vor sich hin. „Ich ähm… also… Ist das den wirklich so wichtig?“ Jude schaute ihn geschockt an. „Natürlich. Und kannst du dich noch an unseren ersten Kuss erinnern?“
Tommys Augen weiteten sich. „Ich ähm… also ich…!“ Jude fiel der Mund auf und laut sagte sie. „Tommy. Du kannst dich nicht mal mehr an unseren ersten Kuss erinnern?“
Tommy lachte verlegen und fragte. „Ist das den alles so wichtig?“

Jude wollte sich schon aufplustern und zurück schreien als sie sah wie nachdenklich er in den Himmel starrte. „Ja natürlich ist der wichtig. Er ist der wichtigste im leben.“ Jude hänkelte sich bei ihm ein und wartete was Tommy zu sagen hatte doch alles was kam war ein. „Hmmm.“ Jude verzog eine Augenbraue und fragte. „Ist dein Vater schwul?“ Als antwort kam nur. „Hmmmm!“ Jude verzog ihr Gesicht und sagte. „Brabel di brabel.“ Sie schaute Tommy neugierig an wie er reagieren würde doch alles was er wieder sagt war. „Hmmmm!“
Okay dachte Jude. Jetzt reicht es. „Tommy du hörst mir gar nicht zu.“ Sie blieb stehn und wartete auf eine Erklärung. „Es tut mir Leid Jude ich bin grad in Gedanken.“ Mitfühlend ging sie auf Tommy zu und fragte besorgt. „Ist alles okay?“ Tommy sah sie mit einem lächeln an und sagte. „Ja. Lass uns gehen.“ Jude sah ihn weiter besorgt an und nickte nur. Gemeinsam gingen sie im Schein des Mondes nach Hause.

Der nächste Tag begann wie alle anderen auch. Nur das dieses Mal Samstag war und Jude nicht verschlief. Sie stand spät am Tag auf. Machte sich frühstück und schaute Fern. Da Ihre Eltern das Haus zum Wochenende verlassen hatten war genug Zeit für etwas was sie gerne machte. Und das war als aller erstes Tommy. Sie wählte seine Nummer und hörte am anderen Ende des Telefons das Freizeichen. „Ja Hallo. Hier ist Tom Quincy.“
„Tommy. Morgen! Na hast du heute Zeit?“ Doch Jude hatte den Anrufbeantworter der am anderen Ende anging nicht ausreden lassen. „… ich bin leider nicht zu Hause. Hinterlassen sie mir eine Nachricht. Ich rufe sie bald zurück.“ Das Piep-Zeichen erklang und Jude brabbelte los.

Als sie zum Ende auflegte legte sie sich aufs Bett und betrachtete die Decke. „Wieso ist er nicht zu hause? Seltsam. Naja. Was mach ich den da jetzt?“ So bald sie diesen Gedanken zu Ende gedacht hatte klingelte es an der Tür. Sie sprang auf und öffnete. Tommy stand vor ihr und sagte nur. „Hi.“ Jude grinste und lies ihn hinein. Tommy folge ihr und lächelte sie freundlich an als sie seine Hand nahm und ihn in ihr Zimmer führte. Nervös blickte er sich um. „Setzt dich.“ Sie zeigte auf ihr Bett und setzte sich. Tommy lächelte und setzte sich. „Möchtest du was essen? Ich habe Kuchen.“ Er nickte nur und sie ging raus und kam kurze Zeit später wieder. „Also ich habe Kirschkuchen und Hasselnusskuchen. Welches Möchtest du? Ich bin ehr für Kirsch.“ Sie hielt inne und sagte dann aber höflich. „Nein. Du bist der Gast du musst dich entscheiden.“ Sie wartete bis Tommy sagte. „Gut! Dann nehme ich beide.“ Jude Augen weitete sich und sie sagte laut. „Was? Nein das geht nicht.“ Schützend lehnte sie sich über den Kuchen. Tommy fing lauthals an zu lachen und schaute sie lieb an. „Keine Angst Jude entscheide dich okay. Ich nehme das was Übrig bleibt.“ Er lachte weiter herzhaft bis Jude leise sagte. „Na gut nimmst du halt beides. Aber du musst echt noch lernen wie man mit einer Frau umgeht.“ Beleidigt setzte sie sich im Schneidersitz zur Seite. Tommy sah sie verwirrt an und fragte leise. „Jude? Höö? Aber ich. Hey!“ Vorsichtig setzte er sich zu ihr und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Nicht bocken.“ Jude steckte ihm die Zunge raus und sagte beleidigt. „Ich bocke gar nicht.“ Tommy lachte erneut und sagte. „Aber na klar. Komm hör auf. Es ist doch ein viel zu schöner Tag um zu bocken oder?“ Sie drehte sich zu ihm um und sah ihn traurig an. „Ist irgendwas mit dir?“ Tommy blickte sie an und sagte ernst. „Ich muss weg fahren Jude.“ Jude blickte ihn traurig an und fragte. „Was meinst du damit?“

Tommy stand auf und ging zu dem Foto das Jude auf ihrem Schreibtisch stehen hatte. Darauf waren sie und er zu sehen, wie sie sich herzlich umarmten. „Ich habe ein Stipendium bekommen in den USA.“ Er drehte sich um und sah dass Jude leise auf dem Bett saß und nichts sagte. „Es ist meine Chance Jude. Aber ich wollte zuerst mit dir darüber reden.“ Er drehte sich wieder zu dem Bild um und nahm es in die Hand. „Fahr nur. Ich weiß das es dein Traum ist.“ Sie stand plötzlich hinter ihm und betrachtete ebenfalls das Bild. Er stellte es wieder zurück und lächelte sie an. „Wirklich? Ich werde es nicht tun wenn du nicht willst.“ Sie nickte und sagte. „Fahr. Ich werde warten.“ Er lächelte sie an und nahm ihr Hand. „Ich danke dir. Für alles.“ Er beugte sich nach vorn und Küsste sie. Jude liefen Tränen die Wangen hinunter. Als er sich löste sah er das Jude geweint hatte. Vorsichtig nahm er sie in die Arme und sagte leise. „Ich komme zurück. Das verspreche ich dir.“
Der Tag der Abreise kam immer näher und schließlich war es auch soweit. Tommy stand bereits mit seiner kleinen Tasche am Fenster des Flughafens und schaute in den Himmel. Eine Maschine flog vorbei. „Ich denke es ist soweit Jude.“ Jude stand neben Tommy und sah ihn an. „Ich werde nicht heulen. Verdammt ich werde nicht heulen.“ Eine Träne lief ihr über die Wange. Tommy lies seine Tasche zu Boden fallen als Jude in seine Arme rannte. Sanft streichelte er über ihr Haar. „Jude. Bitte nicht weinen. Ich komme zurück. Das Verspreche ich dir.“ Er lächelte sie an als sie zu ihm hinaufblickte. „Und hey. Sieh es positiv vor nicht ganz 2 Monaten konntest du mich gar nicht Leiden.“ Er sah zu ihr hinab und Küsste sie auf die Stirn.
„Das ist nicht wahr.“ Jude vergrub ihr Gesicht in seiner Brust und fing an zu weinen. „Wie meinst du das, das ist nicht wahr?“ Tommy wartete geduldig. „Na du warst es doch der mich nicht leiden konnte.“ Sie blickte zu ihm auf als Tommy eine Träne wegwischte. „Hast du schon mal was von dem Spruch gehört. Was sie neckt das Liebt sich?“ Er grinste. Jude nickte und lächelte zurück. Als sie sich aus seiner Umarmung löste starrte sie in eine weile lang an, Bis sie laut sagte. „Ich werde warten. Egal wie lange es dauert. Und wenn ich mein Leben lang warte ich schwör es dir.“
Tommy sah sie ernst an und kramte in seiner Tasche. Schließlich zog er ein Kästchen heraus. „Ich wollte es dir eigentlich schon ehr geben aber ich dachte das hier ist der richtige Zeitpunkt dafür.“ Jude nahm es in die Hand und schaute Tommy Überrascht an. „Was… was ist das?“
Tommy stecke nervös seine Hände in de Tasche und sagte. „Mach es einfach auf Jude. Ich hoffe es gefällt dir.“ Jude öffnete das Kästchen und ein kleiner Ring kam zum Vorschein. „Du.. du schenkst mir einen Ring? Warum?“ Tommy lächelte sie gutherzig an und sagte leise. „Das fragst du noch.“ Er nahm ihn vorsichtig in die Hand und steckte ihn ihr an den Finger. Jude betrachtete ihn eine weile als der Gong ertönte und eine Stimme sagte dass der Flug nach New York bereitstand. Tommy ging auf sie zu nahm ihre Hand und gemeinsam gingen sie zum Flugsteig. Jude betrachtete den Ring weiter faszinierend. „Er ist wirklich wunderschön. Ich danke dir.“ Sie blieb stehen und schaute traurig zu Boden. „Ich komme nicht weiter mit. Ich würde sonnst nur heulen und das würde dich blamieren vor deinen Freunden.“ Tommy drehte sich um und nahm Jude in die Arme. „Ich wird dich vermissen.“ Sagte sie leise und schaute ihn an. Tommy gab ihr einen Kuss und flüsterte. „Ich dich auch. Ich werde die ersten Tage keine Zeit haben für dich wenn du anruft, aber ich melde mich so schnell ich kann.“ Er Küsste sie ein letztes Mal und ging davon. Jude blickte ihm noch eine weile nach bis sie sich entschlossen umdrehte ohne zurückzublicken.

Sie ging auf den Aussichtsturm und sah wie die Maschine in den Himmel hinaufstieg. „Leb wohl!“ Sie blickte in den Sonnenuntergang und dachte nicht daran das Feld zu räumen. Langsam ging sie die Stufen hinunter zum Ausgang. Ab und zu blickte sie sich um und schlenderte in Richtung Auto. Es dauerte eine ganze Weile eh sie den Motor starrtet und nach Hause fuhr. Als sie ankam konnte sie es einfach nicht mehr verhindern. Tränen rannen ihr über die Wangen. Sie setzte sich auf die Bank vor dem Haus. Es war bereits dunkel geworden. Der Mond strahlte heller den je. „Es ist nicht gut wen schöne Frauen weinen.“ Erklang eine Stimme von hinten. Jude drehte sich um und sah das Tommy im schein des Mondes stand. Überrascht und schockiert sprang sie auf und rannte in seine Arme. „Ich konnte es nicht. Es tut mir Leid.“ Er drückte sie ganz fest an sich. „Ich wird nie wieder gehen. Das Verspreche ich dir. Als die Maschine starrten wollte bin ich ausgestiegen.“ Tommy strich ihr über die Haare und lächelte sie an. „Du bist ein Idiot.“ Sagte Jude kurz. Tommy sah sie irritiert an. „Was?“ Sie grinste. „Ja du hast schon richtig gehört. Du bist Doof und ich kann dich nicht Leiden.“ Sie steckte Tommy die Zunge raus. „Na warte!“ Jude rannte davon und schrie. „Aber dafür liebe ich dich.“ Tommy rannte hinter ihr her und fing sie.

Als sie nun eng zusammen standen Küsste er sie und sagte. „Das weiß ich.“ Sie versanken in einem Leidenschaftlichen Kuss. Tommy sagte als er sie so eine weile lang ansah. „Wusstest du das ich dich schon eine ganze weile länger kenne.“ Jude blickte ihn fragen an. „Wie meinst du das?“ Tommy grinste. „Naja. Ich war der Junge der dich immer so geärgert hat. Weißt du noch? Da warst du noch klein.“ Jude sah ihn an und fragte. „Du warst der kleine Junge der sich für Batman hielt?“ Sie lachte ihn aus und ging davon. „Hey ich hab mich nicht für Batman gehalten…. Wenn dann schon Spiderman. Jude. Warte doch.“ Er rannte hinter ihr her. Als er sie eingeholt hatte grinste sie. „Du warst der kleine Junge der neben uns Wohnte mit dem Hund.“ Jude nickte und all ihre Erinnerung an damals kahmen zum Vorschein. „Woher weißt du dass ich das war?“ Fragte sie und wartete neugierig. Tommy lächelte sie an und sagte. „Die Bilder in deinem Zimmer. Auf einem der Fotos bin ich zu sehn.“

ENDE!!!!!!!!

#5 RE: Tommy und Jude! Für einander Bestimmt! (Ab 18) von think_positive 28.04.2008 22:36

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die geschichte ist echt schön
nur schade das es so ein schnelles ende ist!

#6 RE: Tommy und Jude! Für einander Bestimmt! (Ab 18) von Rockladie 04.06.2008 13:52

hab mir deine story durchgelesen...wow...echt super geschrieben^^
hat mich ein bisschen an bunny und mamoru erinnert;-)

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