#1 Coup de Foudre (Mini) von 123Alexz456 26.10.2008 17:03

avatar

Jamie: „Du willst das wirklich machen?“
Jude: „Ja wieso nicht? Das ist meine einzige Chance!“
Jamie: „Du könntest auch an einem Casting teilnehmen oder…“
Jude: „Du weißt, dass ich so was nie mitmachen würde. Ich werde jetzt zu G-Major rein gehen und den einfach zeigen, was ich kann. Das wird doch nicht so schwer sein!?“

Mit diesem Satz war Jude samt ihrer Gitarre in der Tür von G-Major verschwunden. Jamie konnte es nicht fassen, dass Jude so etwas nötig hat. Er wusste, dass Musik ihr Leben ist und sie nichts anderes wollte als im Studio Songs aufzunehmen, aber ging es nicht auch anders? Musste sie einfach in G-Major reinplatzen um ein Star zu werden? Was werden die von ihr halten? Sie werden sie für verrückt erklären! Da war er sich ziemlich sicher.
Mit diesen Gedanken betrat er nach Jude G-Major. Er war noch nie hier gewesen. Alles sah so… er wusste nicht genau wie er es nennen sollte…groß, bunt, einfach überwältigend aus. Doch wo war Jude? Er hatte sie noch nirgendwo entdecken können. Haben die sie vielleicht rausgeschmissen? Er sah sich um. Auf einmal hörte er Jedes Stimme begleitet von ihrer Gitarre hinter einer dunklen braunen Tür. Da musste sie sein. Doch was sollte er machen? Draußen warten oder rein gehen? Er stand unsicher vor der verschlossenen Tür.

Währenddessen.
Im Büro von Darius (der Besitzer von G-Major).
Darius hatte so etwas noch nie erlebt und er war schon lange im Musikgeschäft.
Da kommt sie einfach hereingeplatzt ohne auch nur einen Hauch von Angst oder Zweifel, nimmt ihre Gitarre und legt los. Unfassbar.
Diese Stimme, wie sie spielt, einfach umwerfend diese Mädchen! Er könnte ihr noch stundenlang zuhören. Bis er auf einmal merkte, dass sie ihn ansah. Was war jetzt? Wieso hatte sie aufgehört zu singen?

Jude: „Und wie fanden Sie es?“
Darius kam langsam wieder zur Besinnung: „ Es war… mein Gott.“
Ihm fehlten die Worte: „So was fehlt uns hier bei G-Major. Sag mal wie alt bist du?“
Jude: „15“
Darius: „Das ist noch ziemlich jung, aber ich denke, dass wir das hinbekommen werden. Ich meine deine Eltern müssen natürlich damit einverstanden sein! Das sind sie doch, oder?“
Darius schaute Jude erwartungsvoll an.
Jude: „Ja na klar, sie haben nichts dagegen.“
Darius: „Na dann, ist ja gut. Am besten stell ich dir mal ein paar Leute von G-Major vor, denn du wirst sie ja in den nächsten Jahren um dich haben.“

Hatte er gerade in den nächsten Jahren gesagt? Jude konnte es nicht fassen. Es hat geklappt. Jetzt endlich wird ihr Traum wahr. Ihr Leben würde sich komplett verändern. Nur wie, dass wusste sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Draußen vor der Tür stand Jamie immer noch wie erstarrt und wusste nicht, was er machen sollte. Plötzlich ging die Tür auf. Da kam sie endlich, doch sie war nicht allein. Ein großer gut aussehender Mann mit weißem Hemd kam mit ihr raus. Die beiden unterhielten sich angeregt.

Jamie ging auf sie zu: „ Hey alles klar?“
Jude: „Oh, du bist ja noch hier!“
Darius blickte zu Jamie: „Bist du auch so ein Naturtalent wie Jude?“
Jamie: „Nein, leider nicht. Ich bin nur hier, um sie zu unterstützen.“
Darius: „Na dann komm mal mit. Ich stelle Jude die neuen Kollegen vor.“
Jamie blickte zu Darius, dann zu Jude. Die nickte aufgeregt. Sie hatte es geschafft.
Jamie löste sich aus seiner Versteinerung und lief Darius und Jude hinterher.
Darius: „Hey alle mal herhören. Das hier ist Jude Harrison. Unser neuer Artist. Sie ist 15 Jahre alt und ist echt eine Bombe. Porshia du suchst ihr Sachen raus für ihr 1. Covershooting und wo ist Quincy?“
Aus der Cafeteria erklang eine Stimme: „Der hat heute frei.“
Darius: „Achso, stimmt, na dann lernst du deinen neuen Produzenten erst morgen kennen.
Jude: „Meinen Sie etwa Tommy Quincy? Von Boysattack?“
Darius: „Ja, genau den. Er wird dich produzieren.“
Jamie fing an zu lachen bis Darius ihm ein drohende Blick zuwarf.
Jamie: „Tut mir Leid, ich dachte das war ein Scherz.“
Darius: „Das war keiner. Ich meine es ernst. Tommy Quincy ist echt ein guter Produzent und genau der Richtige für Jude.“

Wie war die letzten Worte werden würden, wusste zu diesem Zeitpunkt noch keiner.

Vic: „Du hast was?“
Jude: „Ich bin zu G-Major, habe ihnen was vorgesungen und ich hab’s geschafft. Sie wollen mich unter Vertrag nehmen. Darius, der Chef dort, hat mir schon das Studio gezeigt, hat mich allen vorgestellt und morgen lerne ich meinen Produzenten kennen…“
Vic: „Stopp! Haben die nicht nach uns gefragt? Ich meine du bist erst 15 Jahre alt und sie können dich nicht einfach ohne unsere Zustimmung unter Vertrag nehmen. Und ich bin von dieser Idee nicht gerade begeistert, das weißt du doch Jude. Ich möchte das du die Schule mit einem guten Abschluss beendest und dann einen richtigen Beruf lernst. Wie willst du denn das alles schaffen? Zusammen mit der Schule? Das klappt niemals. Du kommst ja jetzt kaum noch mit und bringst dauernd schlechte Noten nach Hause. Was soll erst werden, wenn du dich zu sehr auf deine Musik konzentrierst? Das ist nicht etwas, was man als Beruf bezeichnen kann, das ist dein Hobby. Und du glaubst doch nicht im Ernst, dass du damit dein Leben finanzieren kannst?“
Jude: „Mom bitte, das ist meine große Chance. So eine bekomme ich nie wieder. Bitte. Das ist das was ich machen will und zwar mein ganzes Leben lang und die Schule…die kommt schon nicht zu kurz. Das verspreche ich dir. Ich werde mir Mühe geben. Ich vernachlässige die Schule auf keinen Fall. Versprochen.“
Jude blickte ihre Mutter flehend an.
Vic: „Ich weiß nicht. Was meinst du?“
Sie blickte zu Stuart rüber.
Stuart: „Wieso denn nicht? Jude hat Recht. So schnell bekommt sie so eine Chance nie wieder.“
Vic: „Du bist also dafür?“
Man sah Vic an, dass sie darüber noch ein bisschen nachdenken musste. Ihr gefiel die ganze Musikgeschichte noch nicht so. Sie war einfach der festen Überzeugung, dass man mit so was kein richtiges Geld verdienen kann. Als Hobby war es ok, aber als Beruf?
Doch schweren Herzens sah sie ihre Tochter an und sie wusste das es das war, was Jude schon immer, seit sie die Gitarre zum Geburtstag bekommen hat, machen wollte. Für sie war es anscheinend das wichtigste überhaupt…die Musik. So bekam Jude von ihr ein: „Na gut.“ zu hören.
Mit diesen Worten rannte Jude zu ihrer Mutter und fiel ihr um den Hals. Danach rannte sie zu Stuart. Auch ihm fiel sie stürmisch um den Hals.
Jude: „Vielen Dank. Ihr seid echt die Besten.“

Bei G-Major im Beratungsraum.
Vic: „ Ich werde bei jeden Auftritt, Fotoshooting oder ähnliches dabei sein! Ist das klar? Sie ist schließlich erst 15.“
Jude: „Mom bitte.“

Jude sah ihre Mutter schräg von der Seite an.
Darius: „Ich verstehe das. Aber wenn Jude groß raus kommen möchte, dann wird sie auch irgendwann, ohne ihre Eltern ständig dabei haben zu wollen, Fotoshootings und Auftritte wahrnehmen.“

Die Diskussion von ihrer Mutter und Darius ging Jude dermaßen auf die Nerven, sodass sie diese gar nicht mehr richtig verfolgte. Noch schwieriger wurde es für sie sich auf diese Diskussion zu konzentrieren als plötzlich die Tür aufging und ein Mann, groß, sportlich, gut aussehend, mit Namen Tommy Quincy, oder wie man ihn sonst nannte Little Tommy Q., zur Tür hereinkam. Ihr versprach es die Sprache. Sie kannte ihn aus dem Fernsehen. Sadie, ihre große Schwester, hatte etliche Poster und Fotos von ihm in ihrem Zimmer hängen, denn sie vergötterte ihn, aber in echt sah er total anders aus oder bildetet sie sich das nur ein? Auf den Postern war er nur ein weitentfernter „Star“, den keiner so wirklich kannte, doch jetzt war er real. Er stand da in seinem dunkelgrünen, normalen T-Shirt und einer Jeans. So anders, normal halt, ohne irgendwelche „Verziehrungen“, wie zum Beispiel die weißen Anzüge, die er und seine Bandmitglieder oft auf Bildern an hatten.

Tommy blickte in den Raum. Als Darius ihm mitteilte, dass er einen neuen Künstler für ihn hatte und dieser ein 15-jähriges Mädchen ist, da konnte er sich gar nicht vorstellen, dass dieses Mädchen was drauf hat. Wieder ein hüpfendes, wenn er ins Zimmer tritt, kreischendes kleines Mädchen, dass nur ein Autogramm von ihm möchte.
Doch als er jetzt den Raum betrat…nichts.
Sie saß am Tisch mit Darius und wahrscheinlich ihrer Mom. Keine Reaktion als er das Zimmer betrat. Keine CD von ihm mit dabei, kein Stift, wie soll er denn ein Autogramm ohne Stift geben? Dachte sie etwa er hat selber Autogrammkarten und Stifte mit?

Darius: „Hey. Da bist du ja endlich.“
Darius sah zu Jude und Vic: „Das ist Judes Produzent Tommy Quincy.“
Dann wendete er sich zu Tommy: „Und das ist Jude Harrison und ihre Mutter. Ihr beide könntet gleich mal ins Studio gehen und zeigen was ihr so drauf habt.“
Jude und Tommys Blicke trafen sich das erste Mal richtig.
Sie hat wunderschöne Augen, dachte Tommy als er sie ansah.
Mit ihm allein? Ich weiß nicht, durchdachte Jude die Sache.
„Na los worauf wartet ihr noch?“ Musste Darius die beiden auffordern.
Vic: „Vielleicht sollte ich mitgehen?“
Darius: „Das ist keine gute Idee. Die beiden sollten sich erstmal alleine in Ruhe kennen lernen.“
Dann endlich stand Jude auf und folgte Tommy ins Studio.

Jude sang Tommy ein paar Songs vor. Nach ein paar Minuten.
Tommy: „ Wow du hast eine wirklich tolle Stimme.“
Jude: „Danke. Findest du wirklich?“
Tommy: „Ja, daraus lässt sich echt einiges machen. Wir werden gleich damit anfangen. Am besten nehmen wir uns den Song vor, den du Darius vorgespielt hast. Hast du den selbst geschrieben?“
Jude: „Ja, ich schreibe alle meine Songs selbst, zusammen mit meinen Freund.“
Als Tommy „meinen Freund“ hörte, schnürte sich ihm die Kehle zu, aber er wusste nicht warum? Wieso interessierte er sich so für Jude? Sie war doch erst 15 und anscheinend hat sie kein Interesse an ihm. Noch dazu hat sie einen Freund. Also was soll das? Er konzentrierte sich wieder auf das Wesentliche. Dieser Song von ihr war genial. Er brauchte nur noch ein paar kleine Änderungen hier und da.
Tommy: „Na dann wollen wir mal.“
Jude und Tommy arbeiteten bis spät in die Abendstunden rein. Es war keiner mehr da außer die beiden. Vic ist schon vor ein paar Stunden gegangen als Darius ihr versicherte, dass nichts passiert und er persönlich darauf achtet, aber irgendwann ist dann auch er gegangen.

Tommy: „Meinst du das dein Freund es in Ordnung findet, dass wir euren Song verändert haben und noch dazu wieso ist er nicht hier? Du bist hier ganz allein mit mir! Ich meine stört ihn das nicht?
Jude konnte nicht glauben, was er da sagte. Wieso frug er sie das alles? Wollte er etwa herausfinden, ob sie einen Freund hat? Aber wieso? Hatte er Interesse an ihr? Ach, das war ja absurd. Er wollte bestimmt nur höflich sein.
Jude: „Ja, er wird sicherlich ein bisschen enttäuscht sein, dass ich unseren Song verändert habe, aber er wird es bestimmt verstehen. Er weiß wie sehr mir daran liegt, Musik zu machen und groß rauszukommen. Und er vertraut mir, deswegen ist er nicht hier.
Als Jude merkte wie traurig Tommy aussah, machte sie noch eine kurze Bemerkung, die Tommys Herz höher schlagen ließ und ihn zum Lächeln brachte: Und außerdem ist er nicht mein richtiger Freund. Er ist mein bester Freund, aber nicht mein Freund. Ich meine so richtig, du weißt schon. Ich habe keinen Freund.“
Plötzlich bekam Tommy ein Lächeln auf dem Gesicht und sah zu Jude: „Gut. Ich meine…“
Als Tommy merkte, dass er das gerade laut gesagt hat, blickte er nach unten.
Jude bekam jetzt auch ein Lächeln. Was hatte er da gerade gesagt? Hat sie das richtig verstanden? Wollte er vielleicht doch was von ihr?
Auch sie senkte nun verlegen ihren Kopf nach unten. Als alle beide gleichzeitig den Kopf wieder langsam nach oben bewegten, trafen sich ihre Blicke. Beide lächelten sich verliebt an.
Tommy rückte etwas näher an Jude ran. Dann nahm er ihr Gesicht und führte es an seins. Sie konnte sein Atem auf ihrer Haut spüren.

Plötzlich klingelte Judes Handy…
Jude: „Tut mir Leid.“
Sie ging dran. Es war ihre Mutter, sie klang sauer: „Hast du eine Ahnung wie spät es ist?“
Jude hatte die Zeit total vergessen. Es war tatsächlich schon spät.
Jude: „Tut mir Leid, ich hatte die Zeit vergessen.“
Vic: „Du kommst jetzt sofort nach Hause. Ist das klar?“
Schon hatte Vic wieder aufgelegt.
Jude sah zu Tommy: „Ich muss gehen, es ist schon spät. Bis morgen.“
Tommy: „Warte, ich fahr dich nach Hause.“

Vor dem Haus der Harrisons. Im Auto.

Jude: „Es ist wirklich toll mit dir Musik zu machen.“
Als Jude gehen wollte, hielt Tommy sie fest.
Tommy: „ Warte, hast du nicht was vergessen?“
Jude sah Tommy fragend an.
Dann versuchte Tommy es bei einem zweiten Anlauf noch einmal. Er nahm ihr Gesicht und führte es zu seinem. Dann berührten sich Jude und Tommys Lippen leicht. Dann immer stärker und stärker bis sie in einem leidenschaftlichen Kuss versanken.
Beide genossen den Moment sehr. Noch nie hatte Tommy solche Gefühle für eine Frau empfunden. Es war ein schönes Gefühl. Ein Gefühl der Vertrautheit, Geborgenheit und Sehnsucht. Sehnsucht nach etwas, dass er bis jetzt noch nie empfand. Doch Jude schien genau zu wissen, nach was er sich sehnte. Sie nahm seine Hände, streichelte sie zärtlich, dann nahm sie sein Gesicht in ihre Hände und immer mehr kannte sie anscheinend seine Gedanken. Sie war so zärtlich. Obwohl sie erst 15 ist, wusste sie genau was sie tat. Sie gab sich ihm ganz hin und konnte einfach nicht aufhören ihn zu küssen. Auch er wollte und konnte nicht aufhören.

Doch dann holte sie die Realität wieder ein, als sie von außen ein Schrei hörte.
Sie schrak auf und sah nach draußen. Ihre Mutter stand da und wurde kreidebleich.
Vic zerrte sie aus dem Auto raus und schrie auf sie ein, doch Jude bekam von dem all nichts mit, denn sie war mit ihren Gedanken immer noch bei Tommy und dem Kuss. So merkte sie auch nicht, dass Tommy aus dem Auto ausgestiegen ist und sich mit ihrer Mom stritt.

Vic: „Was fällt dir ein? Du machst dich an eine 15-jährige ran. Sie ist noch ein Kind. Und du bist…“
Vic fehlten die passenden Worte.
Tommy: „Es ist mir egal wie alt sie ist. Uns verbindet etwas. Ich kann nicht genau sagen was es ist, aber es ist da.“
Vic: „Das glaubst du doch wohl selbst nicht! Du lässt gefälligst die Finger von ihr. Ist das klar?“
Jetzt erst bekam Jude den Streit mit.
Jude: „Was? Nein…ich…“ Sie sah zu Tommy. „ Du hast kein Recht dazu. Es ist mein Leben.“
Vic: „Dein Leben? Du bist erst 15. Du hast noch kein eigenes Leben. Ich bin deine Mutter und ich bestimme was in deinem Leben passiert.“
Sie nahm Jude mit ins Haus. Jude konnte sich noch nicht mal von Tommy verabschieden.
Sie ließen ihn allein zurück.

Am nächsten Tag. Jude betrat die Küche.
Vic: „Morgen mein Schatz, na gut geschlafen?“
Jude: „Komm mir ja nicht mit Schatz.“
Und schon war Jude auch schon weg.

Im Studio.
Jude ging zu Darius ins Büro, denn er hatte sie gebeten vorbei zu kommen.
Tommy war auch schon da.
Als Jude das Zimmer betrat und Tommy sah lächelte sie ihm zu. Doch er erwiderte dies nicht.
Darius: „Jude deine Mutter hat mich angerufen und ich glaube du kannst dir denken, was sie wollte.“
Jude: „…ja…“
Darius: „Du bekommst einen anderen Produzenten. Und wir vergessen das, ok?“
Jude wusste nicht was sie dazu sagen sollte. Sie blickte nur nach unten.
Darius: „Tommy ist der gleichen Meinung.“
Als Jude das hörte blickte sie wieder nach oben und von Darius zu Tommy.
Doch Tommy sah sie nicht an.
Jude: „Na wenn das so ist. Dann ist ja alles super toll.“
Damit war Jude verschwunden.

Wenig später.
Tommy und Jude treffen sich im Studio C.
Tommy: „Es tut mir Leid. Ich habe nicht nachgedacht. Es ist einfach so passiert und wenn ich es rückgängig machen könnte, dann würde ich es machen, glaub mir.“
Jude konnte nicht fassen, was da aus Tommys Mund kam: „Rückgängig? Dann war das also alles für dich nur ein Spiel? Ich dachte du fühlst so wie ich?...Ich meine das war doch kein Versehen, oder?“
Tommy: „Jude, ich…du bist erst 15. Deine Mom ist stink sauer…“
Jude: „Ach lass doch mal meine Mutter aus dem Spiel. Was haben denn andere damit zu tun? Nur du und ich sind hier entscheidend. Verstehst du das nicht? Es spielt auch keine Rolle wie alt ich bin oder wie alt du bist. Verstehst du das nicht?“
Tommy: „Ja aber…“
Jude: „Kein aber…entweder fühlst du so wie ich und wir können zusammen sein oder es war wirklich nur ein Versehen und es wird nie wieder vorkommen.“
Tommy zögerte ein wenig und überlegte was er sagen sollte: „Du stellst dir das so einfach vor, dabei ist es gar nicht so einfach wie du es gerne hättest.“
Jude: „Doch Tommy es ist ganz einfach, du musst mir nur eine Frage beantworten: Fühlst du so wie ich?“
Tommy wusste nicht, was er antworten sollte. Sie stellte sich das wirklich so einfach vor, das lag wahrscheinlich an ihrem Alter. Doch er musste ihr Recht geben, es war nur eine einzige Frage. Er wusste, dass er seine Gefühle für sie nicht ewig verstecken konnte.
Tommy: „Ich fühle so wie du…aber…“
Jude: „Kein aber Tommy…“ Sie sah ihn verliebt an. Er konnte nicht anders als diesen Blick zu erwidern.

Am Abend.
Jude öffnete die Tür: „Da bist du ja endlich.“ Sie nahm Tommy an die Hand und führte ihn ins Haus.
Tommy: „Und du bist sicher, dass dein Mom den ganzen Abend weg bleibt?“
Jude konnte ein wenig Angst in Tommys Gesicht erkennen und fand das so süß.
Jude: „Ja, du bist echt süß, wenn du Angst hast.“
Tommy: „Ich habe keine Angst. Ich möchte nur Streitigkeiten vermeiden. Das ist alles.“
Jude konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Das nahm Tommy zum Anlass sie durch das ganze Haus zu jagen bis beide völlig erschöpft auf der Couch im Wohnzimmer landeten. Dort gaben sie ihren Gefühlen freien Lauf.

Danach lagen sie beide Arm in Arm und blickten sich tief in die Augen.
Tommy: „ Was meinst du, was sagen deine Eltern dazu?“
Jude: „Mmh…ich glaube das kannst du dir denken!?“
Jude lächelte Tommy an.
Tommy: „Irgendwie ist es schon verrückt. Wir kennen uns erst ein paar Tage und trotzdem kommt es mir so vor, als ob wir uns schon länger kennen. Es ist komisch. Aber ich glaube (er schaute Jude mit seinen tief blauen Augen an)…ich habe mich in dich schon verliebt.“
Jude verfolgte seine Worte ganz genau und konnte nicht fassen, was sie bedeuteten.
Doch dann sank sie tief in ihre Gedanken und erschrak. Sie fühlte so wie er. Traute sie sich es auch auszusprechen? Sie nahm all ihren Mut zusammen.

Jude: „Ich liebe dich auch.“
Nachdem beide es nun ausgesprochen hatten, fühlten sie es noch mehr und gaben sich wieder ihrer Leidenschaft hin. Einer Leidenschaft, die sie niemals auseinander bringen und ewig vereinen wird.

#2 RE: Coup de Foudre (Mini) von bonniee 19.11.2019 09:58

Messungen sind äußerst aussagekräftige Geschichten. Danke fürs Teilen!
webnovel

#3 RE: Coup de Foudre (Mini) von aladanh 19.02.2020 15:11

Keep up the amazing works guys I’ve included you guys to our blogroll.
gmail sign up

#4 RE: Coup de Foudre (Mini) von dejaolsone 27.08.2020 05:26

Let me love you

Xobor Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen
Datenschutz